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	<title>Fanladen St. Pauli &#187; Stellungnahmen</title>
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	<description>FC St. Pauli-Fanprojekt, Informationsstelle, Treffpunkt</description>
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		<title>Stellungnahme des Fanladen St. Pauli zu dem Spiel in Rostock am 19.11.2011</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 09:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellungnahme des Fanladen St. Pauli zum Auswärtsspiel in Rostock am 19.11.2011
Zunächst einmal: es gab auch positive Aspekte an diesem Tag über das Ergebnis des Spiels hinaus. So waren die von der Bundespolizei in Hamburg-Altona eingesetzten Beamten überaus freundlich, ebenso die Ordner des FC Hansa Rostock und die Bundespolizei vor der Abfahrt der beiden Züge nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellungnahme des Fanladen St. Pauli zum Auswärtsspiel in Rostock am 19.11.2011</p>
<p>Zunächst einmal: es gab auch positive Aspekte an diesem Tag über das Ergebnis des Spiels hinaus. So waren die von der Bundespolizei in Hamburg-Altona eingesetzten Beamten überaus freundlich, ebenso die Ordner des FC Hansa Rostock und die Bundespolizei vor der Abfahrt der beiden Züge nach dem Spiel. Am Rostocker Hauptbahnhof konnten sich die Gästefans ausreichend mit Essen und Getränken versorgen, es gab ausreichend Toiletten und sogar Schließfächer. Leider war es das dann auch schon fast.<br />
In der Summe müssen wir feststellen, dass diverse vorab getroffene Aussagen der Polizei nicht eingehalten wurden, die im Folgenden ebenso kurz aufgeführt werden, wie andere aus unserer Sicht kommentierenswerte Aspekte des Spieltags.<br />
-	Der Fanladen St. Pauli hatte für dieses Spiel einen Sonderzug von Hamburg- Altona bis Rostock-Parkstraße angemietet. Für diesen Zug gab es ausweislich des Mietvertrages kein Glasflaschen- und Dosen-Verbot. Von Seiten der Polizei wurde ein Endhaltepunkt Rostock-Hauptbahnhof bestimmt und ein Halt Parkstraße verweigert. Zudem gab es eine Allgemeinverfügung der Bundespolizei, die die Mitnahme von Glasflaschen u.a. auf der vom Sonderzug genutzten Strecke untersagte. Von der Bahn wurde weiterhin ein Entlastungszug eingesetzt.<br />
-	Die Abgitterung auf dem Bahnhof Hamburg-Altona wurde von der Bundespolizei entgegen der vorherigen Information auf der Sicherheitsbesprechung so aufgebaut, dass es separate Zugänge zu den Bahnsteigen des Sonder- und des Entlastungszuges gab. Eine Vorab-Fahrkartenkontrolle in Altona war uns somit verunmöglicht.<br />
-	Obwohl auf der Sicherheitsbesprechung als auch auf der vorherigen Besprechung bei der Polizeiinspektion Rostock mit der Polizei gegenteiliges besprochen wurde, wurden die Mitarbeiter des Fanladen St. Pauli, dem Mieter des Sonderzuges, sowie der vom Fanladen eingesetzte Ordnungsdienst einer außerordentlich peniblen Leibesvisitation unterzogen – alle Taschen mussten geleert werden, es wurde in Zigarettenschachteln und Creme-Dosen/-Tuben geschaut, mitgebrachte Brötchen mussten geöffnet werden (!), die Leibesvisitation ging bis hin zu einem Abtasten der Strümpfe in den Schuhen.<br />
An dieser Stelle muss die Frage erlaubt sein, ob auch Polizeikräfte und Ordnungsdienste der Vereine vor Dienstantritt durch „andere“ Polizei- oder Ordnerkräfte kontrolliert werden!<br />
-	Auch im weiteren Verlauf der Vorkontrollen in Altona wurden die Fans intensivst durchsucht. Obwohl die Fans sehr früh in Altona waren und durchgehend kontrolliert wurden, entstand so eine Verzögerung von 20 Minuten. Eine größere Gruppe hatte sich entschieden, sich nicht der Vorkontrolle in Altona zu unterwerfen und den Regelzug nach Rostock genutzt. Wären diese ca. 150 Personen ebenfalls wie geplant in Altona zugestiegen, hätte sich die Abfahrt aufgrund der Kontrollen durch die Bundespolizei entsprechend weiter verzögert.<br />
-	Trotz des vorbildlichen und kooperativen Verhaltens der Fans bei den Vorkontrollen in Altona wurden diese bei Ankunft in Rostock durch behelmte und größtenteils vermummte Polizeikräfte und aggressive Hunde ohne Maulkorb in Empfang genommen.<br />
-	Vom Vorplatz des Bahnhofs sollten die St. Pauli Fans per Shuttlebus zum Stadion gefahren werden. Auf der Sicherheitsbesprechung wurde verabredet, dass von den zwölf zur Verfügung stehenden Bussen jeweils vier gleichzeitig bestiegen werden sollten, um dann gemeinsam zum Stadion eskortiert zu werden. Beim Besteigen der Busse sollten ausschließlich Kräfte des vom FC St. Pauli eingesetzten Ordnungsdienstes Contro behilflich sein. Stattdessen wurde allerdings zunächst immer nur ein, später zwei Busse gleichzeitig bestiegen, um dann in Vierer-Kolonne zum Stadion zu fahren. Dies führte zu teilweise nicht unerheblichem Unmut in den jeweils zuerst befüllten Bussen. Außerdem wurde das Besteigen der Busse hier von der Polizei überwacht, die Contro-Ordner konnten nur am Rand stehen und zusehen. Insgesamt waren laut Aussagen von Polizeikräften vor Ort wohl weniger als die angekündigten zwölf Busse im Einsatz.<br />
-	Der Gästeeinlass gestaltete sich nach unserem Eindruck derart, dass der „Blocksturm“ durch einige Gästefans nicht wirklich ernsthaft verhindert werden konnte. Hier hätte bei der Brisanz des Spiels und dem ansonsten sehr hohen Aufkommen an Sicherheitskräften ein anderes Konzept einen solchen „Blocksturm“ verhindern können.<br />
-	Von Seiten der Heimfans kam es bereits vor dem Spiel sowohl im Umlauf als auch innerhalb der Tribünen zu einem teilweise massiven Bewurf des Gästeblocks. Auch hier hätten wir nach der Sicherheitsbesprechung erwartet, dass dies nicht möglich wäre.<br />
-	Vom Betreten der Südtribüne durch die Heimfans an bis nach Abpfiff wurden durchgehend (!) Fanutensilien des FC St. Pauli verbrannt! Teilweise lagen brennende Gegenstände auf den Sitzschalen des Pufferblocks, meist hingen diese von Fahnenstangen in den Innenraum oder brannten am Geländer vor dem Block. Es gab hierzu weder eine Durchsage des Stadionsprechers noch einen Einsatz der Feuerwehr oder des Ordnungsdienstes.<br />
-	Trotz gegenteiliger Anweisung durch den Verband wurden vom Stadionsprecher auch keine Versuche unternommen, die wiederholten homophoben Sprechchöre von allen Seiten der Heimtribünen zu unterbinden. Ein Banner mit der Aufschrift „In Arsch… Ihr Homos“ (sic!) hing über nahezu die gesamte Spieldauer am zaun des Pufferblocks der Südtribüne in Richtung Gästeblock. Weder die dort befindliche Polizei noch der Ordnungsdienst hielten es für notwendig, dieses Banner zu entfernen.<br />
-	Es wurde auf den Vorbesprechungen mehrfach über ein durch Hansa-Fans entwendetes Banner gesprochen. Als dieses wie zu erwarten in der zweiten Halbzeit durch vermummte (!) Hansa-Fans im Pufferblock (!) präsentiert, zerschnitten und anschliessend angezündet wurde, gab es außer dem Ausbleiben von Reaktionen im Gästeblock allerdings auch keinerlei Reaktion beim Ordnungsdienst oder der Polizei.<br />
-	Als nach dem 1:0 für den FC St. Pauli im Gästeblock eine Bengalfackel entzündet wurde, kam es zum einen zum Bewurf des Gästeblocks mit Böllern, vor allem von der Osttribüne, zum anderen zum Beschuss des Gästeblocks mit Leuchtkugeln von der Süd- und der Osttribüne. Hierbei erlitt mindestens ein Gästefan ein Knalltrauma. Das Spiel wurde zwar unterbrochen, die Anzahl an Sicherheitskräften erhöht – zu einem weiteren Einsatz des Ordnungsdienstes oder der Polizei kam es hier nicht. Auch nach dem 3:1 für den FC St. Pauli kurz vor Ende des Spiels wurde eine Leuchtkugel von der Südtribüne in den Gästeblock geschossen. Weiteren Beschuss gab es, als im Gästeblock nach Spielende Rauchpulver entzündet wurde, als die Mannschaft in die Kurve kam.<br />
-	Auf der Rückfahrt der Shuttlebusse kam es trotz der Zusicherung der Polizei Rostock, dass diese Variante sicher sei, zu Steinbewurf und mindestens einer verletzten Person.<br />
-	Die von der Bundespolizei am Bahnhof ausgegebenen Informationen an die Gästefans waren teilweise widersprüchlich und verwirrend, da nicht zwischen dem Sonder- und dem Entlastungszug unterschieden wurde. Lediglich die Einsatzkräfte auf dem Bahnsteig selbst sorgten hier für die nötige Klarheit. Durch die verwirrende Kommunikation verpasste eine kleine Gruppe Gästefans den zu früh abfahrenden Entlastungszug und musste durch Bundespolizei geschützt den Regelzug nutzen.<br />
-	In der Unterführung, durch die man zu dem Bahnsteigen gelangt, wurde mehrfach das sogenannte „U-Bahn-Lied“ von Hansa-Fans skandiert. Der von der Fanbetreuung des FC St. Pauli angesprochene Rostocker FKB behauptete, dieses sei nicht strafbar.<br />
-	Entgegen der Ankündigung war der Bahnsteig neben dem, von dem der Sonder- und der Entlastungszug abfahren sollten, nicht gesperrt und frei von Hansa-Fans. Stattdessen befand sich auf dem Bahnsteig der beiden Züge für die St. Pauli Fans eine überdimensionale Anzahl an Polizeikräften. So kam es zu Flaschenwürfen auf die wartenden St. Pauli Fans vom Nebenbahnsteig. Bei der Ausfahrt des Sonderzuges wurde dieser durch mindestens einen Stein und zwei „Farbeier“ getroffen und beschädigt.<br />
Zusammenfassend müssen wir feststellen, dass wir auf den Sicherheitsbesprechungen nur wenige unserer Ansichten und Argumente durchbringen, bzw. nur wenig am Einsatzkonzept der Polizei ändern konnten. Die Polizei hat wiederum diverse angekündigte Maßnahmen geändert und dies i.d.R. „zum Nachteil“ der Gästefans. Auf unseren Einwand, dass eine Allgemeinverfügung und Vorkontrolle in Altona eher dazu führen, dass eine „Trotzreaktion“ erfolgt, wurde nicht gehört. Wir sehen die „Gefahr“, dass bei künftigen Spielen unter derartigen Vorzeichen ein Großteil der Fans individuell und nicht mehr organisiert anreisen wird. Mehr Kontrolle, mehr Auflagen, mehr Einschränkungen – mehr „Repression“ – scheint derzeit für die Sicherheitsorgane das einzige probate Mittel zu sein. Wir verlangen von allen Beteiligten, auf ein vernünftiges Miteinander auf Augenhöhen zu kommen, um künftig auch Spiele mit erhöhtem Sicherheitsrisiko und Derbycharakter, die den Reiz dieses Sports mit ausmachen, friedlich und mit Fans beider Vereine stattfinden lassen zu können.<br />
Turnusgemäß wird es keine gemeinsame weitere Aufarbeitung des Spieltages mit uns, der Polizei und den weiteren Beteiligten geben. Wir fordern daher auf diesem Wege ein Umdenken in der grundsätzlichen Sicherheitsstrategie! Der eingeschlagene Weg der Eskalation muss sofort beendet werden. Und hierbei sind vor allem die professionellen Akteure in der Pflicht, erste Schritte zu unternehmen!</p>
<p>Fanladen St. Pauli</p>
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		<title>OFFENER BRIEF der Frauen- und Mädchenfußballabteilung des FC St Pauli von 1910 e.V.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 11:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen gibt es hier zu lesen:
Homepage der Frauen- und Mädchenfußballabteilung
Und hier geht&#8217;s direkt zur Petition!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen gibt es hier zu lesen:</p>
<p><a href="http://www.fcstpauli-frauenfussball.de/">Homepage der Frauen- und Mädchenfußballabteilung</a></p>
<p>Und hier geht&#8217;s direkt zur <a href="http://www.petitionen24.com/signatures/uns_reichts/">Petition!</a></p>
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		<title>Presseerklärung: Pranger gehören ins Mittelalter</title>
		<link>http://www.stpauli-fanladen.de/2011/06/presseerklarung-pranger-gehoren-ins-mittelalter/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 10:56:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG)
Presseerklärung
Pranger gehören ins Mittelalter 				     Jena/Mainz 22.06.2011
Fanprojekte besorgt über Äußerungen aus Innenministerien
Mit ebensolcher Verwunderung wie Besorgnis haben die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) organisierten sozialpädagogischen Fanprojekte jüngste Äußerungen aus den Innenministerien einzelner Bundesländer bzw. vom Vorsitzenden der Innenministerkonferenz zur Kenntnis genommen. So plädierte der sächsische Innenminister Ulbig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG)</p>
<p>Presseerklärung</p>
<p>Pranger gehören ins Mittelalter 				     Jena/Mainz 22.06.2011<br />
Fanprojekte besorgt über Äußerungen aus Innenministerien</p>
<p>Mit ebensolcher Verwunderung wie Besorgnis haben die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) organisierten sozialpädagogischen Fanprojekte jüngste Äußerungen aus den Innenministerien einzelner Bundesländer bzw. vom Vorsitzenden der Innenministerkonferenz zur Kenntnis genommen. So plädierte der sächsische Innenminister Ulbig in Interviews dafür, Fußballfans mit Stadionverbot mit Name und Foto, quasi an einer Art „Pranger“, am Stadioneingang auszuhängen. Darüber hinaus drohte er für den Fall eines vom Jugendhilfeausschuss beschlossenen Trägerwechsels bei einem örtlichen Fanprojekt mit der Einstellung der Förderung durch den Freistaat. Hessens Innenminister Rhein fordert eine Rückkehr zum generellen Alkoholverbot in Fußballstadien und will dieses auch auf sämtliche An- und Abreisewege ausdehnen. Zudem unterstellt er der Ultra-Bewegung pauschal Männlichkeitskult, ausgeprägte Homophobie und Gewaltverherrlichung. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte weist derartige Äußerungen oder Forderungen als plumpen Populismus zurück. Pranger gehören ins Mittelalter. Ferner können wir seit der Lockerung des Alkoholverbotes, die auch aktuell lediglich auf Ausnahmegenehmigungen auf lokaler Ebene beruht, in den Stadien ab Ende der 90er Jahre nicht nur keinen signifikanten Anstieg von Gewalt feststellen, sondern es existiert auch kein wissenschaftlicher Nachweis über kausale Zusammenhänge zwischen Alkoholgenuss und Gewalttätigkeit, ganz abgesehen von einer Durchsetzbarkeit von Verboten auf den Reisewegen. In der aktuell die Fankurven prägenden Ultra-Bewegung spielt Alkohol – vor allem auch im Vergleich zu vorangegangenen Generationen – ohnehin eine eher untergeordnete Rolle. Die Stigmatisierung dieser gesamten Bewegung durch einige wenige, für uns zudem nicht nachvollziehbare, Schlagworte ruft unsere Empörung hervor. Mit derart fahrlässigen populistischen und pauschalisierenden Aussagen gefährden die Innenminister die vielen Versuche ihrer unterstellten Polizeien, in einen ernstgemeinten Dialog mit den Fans zu treten. Sie sind dazu geeignet, Gräben zu vertiefen als Brücken des Dialogs zu bauen. Fans, die derart undifferenziert dargestellt werden, sehen sich vielmehr in ihren Vorurteilen Politik und Polizei gegenüber bestätigt.<br />
Die BAG verwahrt sich zudem entschieden gegen Bestrebungen, dirigistisch per Fördermittelentscheidung in die inhaltliche Arbeit von örtlichen Fanprojekten einzugreifen. Fanprojekte sind Einrichtungen der Jugendhilfe und kein verlängerter Arm von Innenministerium oder Polizei, und ihre Unabhängigkeit ist ebenso zu respektieren wie souveräne Entscheidungen der legitimen lokalen Fachgremien.<br />
Wir fordern die Innenminister auf, den positiven Geist des gemeinsamen Kongresses „Feindbilder ins Abseits“ vom Jahresanfang wieder aufzunehmen. Die Fanprojekte unterbreiten der Innenministerkonferenz ein Gesprächsangebot, um scheinbare Informationsdefizite ausgleichen zu helfen. </p>
<p>i.A. Matthias Stein<br />
BAG Sprecher</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ballkult: Jolly Roger von Polizei durchsucht</title>
		<link>http://www.stpauli-fanladen.de/2011/02/ballkult-jolly-roger-von-polizei-durchsucht/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 17:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jolly Roger von Polizei durchsucht 
Am frühen Abend des gestrigen Sonntags erreichten Betreiber und Gäste der
St. Pauli Fankneipe Jolly Roger Informationen über einen bevorstehenden
erneuten Angriff von HSV-Fans. Nach den Erfahrungen der vergangenen Nacht
(siehe Pressemitteilung vom 06.02.) versammelten sich solidarisch Fans und
Nachbarn, um die Einrichtung zu schützen. Kurze Zeit später umstellten
Einheiten der Bereitschaftspolizei das Lokal. Sämtliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jolly Roger von Polizei durchsucht </p>
<p>Am frühen Abend des gestrigen Sonntags erreichten Betreiber und Gäste der<br />
St. Pauli Fankneipe Jolly Roger Informationen über einen bevorstehenden<br />
erneuten Angriff von HSV-Fans. Nach den Erfahrungen der vergangenen Nacht<br />
(siehe Pressemitteilung vom 06.02.) versammelten sich solidarisch Fans und<br />
Nachbarn, um die Einrichtung zu schützen. Kurze Zeit später umstellten<br />
Einheiten der Bereitschaftspolizei das Lokal. Sämtliche Anwesende mussten<br />
ihre Personalien angeben, im Anschluss wurde das Jolly Roger von der Polizei<br />
durchsucht. Hierbei wurden diverse Gegenstände sichergestellt. Die<br />
Rechtmäßigkeit des Einsatzes wird derzeit von Anwälten überprüft. </p>
<p>Das Jolly Roger legt Wert auf die Feststellung, dass zu keiner Zeit, weder<br />
am Samstag noch am Sonntag, eine Gefahr von Besuchern des Lokals ausging.<br />
Auf Grund der polizeilichen Maßnahme hatten viele das Jolly verlassen. Da<br />
deshalb nicht mehr für ausreichenden Schutz im Notfall gesorgt war, musste<br />
das Jolly Roger früher als geplant schließen.</p>
<p>Jolly Roger / Ballkult e. V.</p>
<p>Hamburg St. Pauli, den 07.02.2011</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme des Präsidiums des FC St. Pauli</title>
		<link>http://www.stpauli-fanladen.de/2011/02/stellungnahme-des-prasidiums-des-fc-st-pauli/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 17:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Angriffe auf Fankneipe
Nachdem das Derby aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes ausgefallen war, kam es am späten Samstagabend bis zu den Morgenstunden am Sonntag zu mehreren Angriffen auf die Fankneipe „Jolly Roger“ in der Budapester Straße. Dazu stellt FC St. Pauli-Präsident Stefan Orth im Namen des Präsidiums klar.
„Es macht uns traurig und wütend, dass die Fankneipe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angriffe auf Fankneipe</p>
<p>Nachdem das Derby aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes ausgefallen war, kam es am späten Samstagabend bis zu den Morgenstunden am Sonntag zu mehreren Angriffen auf die Fankneipe „Jolly Roger“ in der Budapester Straße. Dazu stellt FC St. Pauli-Präsident Stefan Orth im Namen des Präsidiums klar.</p>
<p>„Es macht uns traurig und wütend, dass die Fankneipe „Jolly Roger“ zum wiederholten Male Ziel von sogenannten Fans des HSV wurde. Wir verurteilen die Angriffe und Aggressionen auf die Fankneipe – und auch sonst im Viertel – auf’s Schärfste. Von den Verantwortlichen des HSV verlangen wir, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, Einfluss auf Teile seiner Fanszene zu nehmen. Wir wünschen allen Verletzten schnelle und gute Genesung. Insbesondere der jungen Frau, die sich am Rande dieser Auseinandersetzungen bei der Kontrolle durch Polizisten beide Unterarme gebrochen hat und sich derzeit noch im Krankenhaus befindet.</p>
<p>Mit unserem Sicherheitsbeauftragen Sven Brux sind wir bereits im Austausch zu den Vorfällen. Im Anschluss werden wir das Gespräch mit der Hamburger Polizei suchen. In diesem Zusammenhang werden wir nicht nur deutlich den Schutz des „Jolly Roger“ fordern, damit solche Angriffe frühzeitig unterbunden werden, sondern wir verlangen auch die rückhaltlose Aufklärung der Vorfälle um das Eingreifen der Polizei rund um den Angriff auf das Jolly Roger, namentlich die Verletzung der genannten Frau. In diesem Zusammenhang steht auch, dass wir bis heute keine zufriedenstellende Antwort auf die Vorfälle bei dem polizeilichen Einsatz beim und im Jolly Roger vor eineinhalb Jahren haben. Auch dort sind wir nach wie vor um Aufklärung bemüht.“</p>
<p>von hier: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=8438&#038;type=2&#038;menuid=57&#038;topmenu=112</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung von BallKult e.V. zu den Vorfällen vom 06.02.2011</title>
		<link>http://www.stpauli-fanladen.de/2011/02/pressemitteilung-von-ballkult-e-v-zu-den-vorfallen-vom-06-02-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 15:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung von BallKult e.V. zu den Vorfällen vom 06.02.2011
Fankneipe Jolly Roger Ziel von Angriffen
Wir stellen fest:
Am 05.02. gegen 22.00 Uhr griffen bis zu 200 Personen das Jolly Roger in
der Budapester Straße an. Zuvor lief diese Gruppe unbehelligt vom
Hans-Albers-Platz über Reeperbahn und Hein-Hoyer-Straße. Der Angriff konnte
von vielen Menschen abgewehrt werden. Die Polizei erschien erst etliche
Minuten später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung von BallKult e.V. zu den Vorfällen vom 06.02.2011<br />
Fankneipe Jolly Roger Ziel von Angriffen</p>
<p>Wir stellen fest:</p>
<p>Am 05.02. gegen 22.00 Uhr griffen bis zu 200 Personen das Jolly Roger in<br />
der Budapester Straße an. Zuvor lief diese Gruppe unbehelligt vom<br />
Hans-Albers-Platz über Reeperbahn und Hein-Hoyer-Straße. Der Angriff konnte<br />
von vielen Menschen abgewehrt werden. Die Polizei erschien erst etliche<br />
Minuten später und ging zunächst mit Schlagstöcken gegen St. Pauli-Fans vor<br />
dem Jolly Roger vor. Hierbei wurden einige Gäste leicht verletzt.</p>
<p>Noch mehrfach in der Nacht wiederholte sich das Szenario, hier war die<br />
Polizei aber früher vor Ort. Im Gebiet zwischen Paulinenplatz und<br />
Reeperbahn kam es über Stunden zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und<br />
HSV-Fans. Hierbei wurden Autos und Scheiben von Lokalen in Mitleidenschaft<br />
gezogen. Zu keiner Zeit haben größere Gruppen von St. Pauli-Fans das Jolly<br />
Roger verlassen.</p>
<p>Um ca. 2.00 Uhr wollte eine Gruppe von 4 Menschen vom Paulinenplatz zum<br />
Jolly Roger gehen. In der Paulinenstraße wurden sie von behelmten<br />
Polizisten ohne Grund und ohne Vorwarnung angegangen und in einen<br />
Hauseingang gestoßen. Ein junger Mann wurde in Gewahrsam genommen. Eine<br />
junge Frau wurde von der Polizei zu Boden gestoßen. Hierbei wurden ihr<br />
beide Unterarme gebrochen. Die Aufforderung, einen Rettungswagen zu rufen,<br />
wurde zunächst ignoriert und ihr stattdessen geraten, sich ein Taxi zu<br />
rufen. Der später doch noch eintreffende Rettungswagen brachte die Frau ins<br />
Krankenhaus St. Georg, wo sie sich auch am heutigen Sonntag Nachmittag noch<br />
befindet und auf die notwendige Operation wartet. Der in Gewahrsam<br />
genommene Mann wurde am Morgen zeitgleich mit 4 HSV-Fans entlasssen. Ein<br />
Grund für die Maßnahme wurde bis jetzt nicht genannt. Die Betroffenen<br />
beraten derzeit rechtliche Schritte gegen die Polizei wegen<br />
Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung.</p>
<p>Um so entsetzter sind wir angesichts der Tatsache, dass noch in der Nacht<br />
auf der homepage einer großen Tageszeitung unter Berufung auf eine<br />
Polizeisprecherin zu lesen war, Gruppen von St. Pauli-Fans wären den ganzen<br />
Abend randalierend durch St. Pauli gezogen.</p>
<p>Wir fragen uns:</p>
<p>Wie kann es angehen, dass es einer großen Gruppe Angreifer gelingt, 700<br />
Meter unter den Augen der Polizei in Richtung Jolly Roger zu laufen, um<br />
einen Angriff zu starten? Wir erinnern daran, dass dies auch bereits nach<br />
dem Derby-Hinspiel geschah.</p>
<p>Ist die Polizei Hamburg so unfähig oder steckt politischer Wille dahinter?<br />
Soll kurz vor der Wahl noch ein bisschen auf der Klaviatur der inneren<br />
Sicherheit gespielt werden? Warum werden offensichtlich gezielte<br />
Falschmeldungen gestreut, um St. Pauli-Fans zu diskreditieren?</p>
<p>Warum taucht der schlimme Vorfall mit der verletzten Frau in keinem<br />
Polizeibericht auf?</p>
<p>Für uns heißt dies, dass der Schutz unserer Läden und Einrichtungen nach<br />
wie vor selbst organisiert werden muss und wird.</p>
<p>Wir bedanken uns bei den vielen Menschen, die sich in der vergangenen Nacht<br />
solidarisch und angesichts der Provokationen der HSV-Einzeller besonnen<br />
verhalten haben.<br />
Wir wünschen der verletzten Frau eine baldige und vollständige Genesung.</p>
<p>Wir fordern eine Aufklärung des erneuten polizeilichen Fehlverhaltens. An<br />
letzteres glauben wir allerdings nicht mehr, da nach dem Polizeiüberfall<br />
auf das Jolly Roger im Juli 2009 (!) immer noch kein Polizist zur<br />
Rechenschaft gezogen wurde.</p>
<p>Unser Mitgefühl gilt auch all den vielen Fans, die aus anderen Städten und<br />
Ländern (die weiteste Anreise hatten 2 Fans aus Australien) umsonst<br />
angereist sind und nun wie auch der FC St. Pauli auf den entstandenen<br />
Kosten sitzen bleiben, weil der „Weltclub“ vom Stadtrand es nicht auf die<br />
Kette bekommt, einen bespielbaren Rasen zu präsentieren.</p>
<p>Wir haben Euch was mitgebracht: Gras! Gras! Gras!</p>
<p>Hamburg St. Pauli, den 06.02.2011</p>
<p>Jolly Roger/BallKult e.V.<br />
http://www.jolly-roger.org/ </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Offener Brief des Ständigen Fanausschuss</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 13:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Offener Brief des Ständigen Fanausschuss
An alle Fans und Mitglieder des FC St. Pauli
Am 18. Januar fand das turnusmäßige Treffen zwischen dem Ständigen Fanausschuss und dem Präsidium des FC St. Pauli statt. Gemäß der von uns vorgelegten Agenda wurden verschiedene Themen besprochen, wobei das Thema der Vermarktung erwartungsgemäß den größten Raum einnahm. Das Präsidium bezog zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief des Ständigen Fanausschuss</p>
<p>An alle Fans und Mitglieder des FC St. Pauli</p>
<p>Am 18. Januar fand das turnusmäßige Treffen zwischen dem Ständigen Fanausschuss und dem Präsidium des FC St. Pauli statt. Gemäß der von uns vorgelegten Agenda wurden verschiedene Themen besprochen, wobei das Thema der Vermarktung erwartungsgemäß den größten Raum einnahm. Das Präsidium bezog zu den verschiedenen Forderungen der Sozialromantiker-Initiative Stellung. Die Aussage des Präsidiums in der gestrigen Pressekonferenz, alle Vorwürfe seien geklärt und entkräftet, ist aus unserer Sicht nicht zutreffend. In manchen Punkten blieben wir verschiedener Meinung, andere gilt es weiter zu diskutieren oder zu beobachten. Im Übrigen war kein Vertreter der Sozialromantiker anwesend und schon deswegen steht es uns nicht zu, die Petition als geklärt und entkräftet zu bezeichnen. Seitens des Präsidiums wurde angekündigt, ab sofort eine Gruppe aus Vereinsverantwortlichen zu installieren, welche alle neuen Werbemaßnahmen bereits im Vorfeld kritisch überprüfen soll. Außerdem wurde durch das Präsidium die dringend notwendige Verbesserung der Kommunikation zwischen den zweimonatlichen Treffen zugesagt.</p>
<p>Die intensive Diskussion hat uns verdeutlicht, dass der aktuelle Konflikt zwischen Vereinsführung und Fans sich nicht an einzelnen Sachfragen festmachen lässt, sondern sich auf einer anderen Ebene bewegt: Für Teile der Vereinsführung ist der FC St. Pauli ein Wirtschaftsunternehmen, eine „Marke“ und ein Hobby. Für viele Fans im Stadion ist der Verein jedoch weit mehr als dies: nämlich ein Stück ihres Lebens und ihres Lebensinhaltes und somit keine rationale, sondern eine Herzensangelegenheit. Insofern können die Festlegungen in den Leitlinien allenfalls als Entscheidungshilfen, jedoch nicht der formaljuristischen Auslegung dienen.</p>
<p>Wir sehen das Präsidium in der Pflicht, nicht nur nach wirtschaftlichen Aspekten zu entscheiden, sondern das emotionale Befinden der Fanszene in allen Entscheidungen zu berücksichtigen. Die Proteste beim Heimspiel gegen Freiburg waren für uns kein störender Nebenschauplatz, sondern ein eindrucksvolles Zeichen gelebter St. Pauli-Kultur. Ebenso sind nach unserem Verständnis politische Äußerungen im Stadion elementare und konstituierende Bestandteile des Vereins. Gleichzeitig verwahren wir uns gegen die aus verschiedenen Bereichen des Vereins zumindest unterschwellig erhobenen Vorwürfe, die Unterstützung der Mannschaft werde unter den aktuellen Streitigkeiten leiden – wir alle haben am Samstag das Gegenteil bewiesen und erwarten, dass diese und ähnliche Verknüpfungen des Protestes mit anderen Themen künftig unterbleiben.</p>
<p>Das nächste Treffen zwischen Vereinsführung und Ständigem Fanausschuss wird Ende März stattfinden. Wir halten die positiven Signale aus dem Präsidium für anerkennenswert und werden auf dem nächsten Treffen ein erstes Zwischenfazit bezüglich der Zusagen des Präsidiums ziehen. Selbstverständlich werden wir auch in der Zeit bis zu diesem Treffen Entscheidungen und insbesondere Maßnahmen der Vermarktung kritisch begleiten und, falls nötig, intern oder öffentlich Stellung beziehen.</p>
<p>Hamburg, 20.01.2011<br />
Ständiger Fanausschuss</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rückmeldung der Polizei Hannover</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 14:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Offener Brief an die Fanszene des FC St. Pauli
Verehrte Fans,
ich habe mich anlässlich der Spielbegegnung des FC St. Pauli gegen Hannover 96 am 01. Oktober 2010 vor dem Spiel in einem offenen Brief an Sie gewandt. Gerne möchte ich mich mit einigen Eindrücken und Erfahrungen nochmals an Sie wenden. Aus sportlicher Sicht ist es wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offener Brief an die Fanszene des FC St. Pauli<br />
Verehrte Fans,<br />
ich habe mich anlässlich der Spielbegegnung des FC St. Pauli gegen Hannover 96 am 01. Oktober 2010 vor dem Spiel in einem offenen Brief an Sie gewandt. Gerne möchte ich mich mit einigen Eindrücken und Erfahrungen nochmals an Sie wenden. Aus sportlicher Sicht ist es wohl unstrittig, dass die drei Auswärtspunkte nach Hamburg gegangen sind. Dazu auch meinen Glückwunsch!<br />
Aus unserer Sicht war es angenehm festzustellen, dass die Fans des FC St. Pauli weit überwiegend unsere Anreiseempfehlungen und die sonstigen übermittelten Informationen nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern ihren Anreiseweg und ihr sonstiges Verhalten danach ausgerichtet haben. Die Abläufe in der An- und Abmarschphase waren daher für uns leicht zu handhaben. Zu Störungen war es nach unserer Einschätzung nicht gekommen.Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!<br />
Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, um noch einige weitere Eindrücke zu übermitteln. Alles gut gelaufen? Als Gesamtfazit möchte ich diese Frage eindeutig mit ja beantworten. Bei der Betrachtung von Details bleibt es jedoch nicht aus, dass Einzelereignisse durchaus kritisch betrachtet werden müssen.<br />
Wir haben Sie als Gäste in Hannover empfangen und stellen uns die Frage, wie Sie angesichts einzelner Vorkommnisse in einer vergleichbaren Situation wohl selbst gedacht und gefühlt hätten.<br />
Versetzen Sie sich mal in folgende Situation: Sie veranstalten eine Party in Ihrer Wohnung. Sie haben eine umfangreiche Gästeliste und nicht alle Gäste sind Ihnen persönlich bekannt. Ihre gesamte Familie ist auch eingeladen und ist gespannt auf die eingeladenen Partygänger.<br />
Die ersten Gäste stehen vor Ihrer Wohnungstür (Ankunft Sonderzug am Fischerbahnhof), die Stimmung ist gelöst und ein Teil der ankommenden Gäste spuckt Ihnen bei dem ersten Kontakt vor die Füße (ein Teil der Gastfans aus dem Sonderzug spuckt in Richtung Einsatzkräfte) danach betreten Ihre Gäste die Wohnung und stürmen in das Wohnzimmer, springen über Tische und Stühle (Überlaufen der Einlasskontrolle am Gastfaneingang durch eine kleinere Gruppe) um anschließend mitten im Wohnzimmer eine dicke Zigarre zu rauchen (Rauchpulver im Gastfanblock) ohne Rücksicht darauf, dass in Ihrer Wohnung eigentlich nicht geraucht werden soll und ohne Rücksicht darauf, dass ihre gesamte Familie gesundheitlich beeinträchtigt werden könnte.<br />
Die geschilderten Eindrücke geben keinen Anlass dafür, den positiven Gesamteindruck in Frage zu stellen und im Verhältnis zu sonst diskutierten Vorkommnissen bei Fußballveranstaltungen sind sie auch nicht so gravierend. Unschön sind die erlebten Verhaltensweisen dennoch. Ich möchte weder als Moralapostel verstanden werden noch den mahnenden Zeigefinger erheben. Vielmehr möchte ich innerhalb der Fans eine Diskussion und Selbstregulierungsprozesse anregen. Wir selbst sind stets bemüht uns zu verbessern.<br />
Eigenes Verhalten hinterfragen wir ebenfalls kritisch und bereiten Einsätze regelmäßig nach.<br />
Für die von Ihnen übermittelten Informationen und Eindrücke zum Einsatzablauf möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken.<br />
Mit freundlichen Grüßen Bernd Kirschning<br />
Einsatzleiter der Polizei am Spieltag</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stellungnahme zur einseitigen Aufkündigung des Projektes &#8220;Ab in den Süden&#8221; durch das Präsidium</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 10:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellungnahme zur einseitigen Aufkündigung des Projektes &#8220;Ab in den Süden&#8221; durch das Präsidium
Am letzten Freitag, den 16. April, hat das Präsidium Vertretern des Fanladens in einem Gespräch mitgeteilt, dass das von Fanladen, USP und Verein gemeinsam betriebene Projekt „Ab in den Süden“ ab sofort beendet sei. Dies nehmen wir zur Kenntnis. Wir sind abermals erschrocken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellungnahme zur einseitigen Aufkündigung des Projektes &#8220;Ab in den Süden&#8221; durch das Präsidium</p>
<p>Am letzten Freitag, den 16. April, hat das Präsidium Vertretern des Fanladens in einem Gespräch mitgeteilt, dass das von Fanladen, USP und Verein gemeinsam betriebene Projekt „Ab in den Süden“ ab sofort beendet sei. Dies nehmen wir zur Kenntnis. Wir sind abermals erschrocken, wie das Präsidium mit dem Fanladen und den organisierten Fans unseres Vereins umgeht! Auf unseren Hinweis, dass es eine von allen Seiten unterzeichnete Absichtserklärung gibt und darüber hinaus eine von drei Parteien nicht mit am Tisch sitzt, wurde uns nur entgegnet, das sei nun eben so. Dies entspricht in keiner Weise unserer Auffassung von Dialog mit dem Fanladen und den Fans. Wir würden uns weiterhin wünschen, dass der Verein hier den konstruktiven Dialog zumindest mit dem Fanladen sucht! Einseitige Entscheidungen ohne Kompromissbereitschaft sind keine tragbare Grundlage beim FC St. Pauli.</p>
<p>Das Projekt „Ab in den Süden“ ist vom Fanladen gemeinsam mit USP konzipiert und ins Leben gerufen worden und wurde bisher in Partnerschaft und ständigem Austausch mit dem Verein betrieben. Der Fanladen begrüßte die Entwicklung besonders, da durch dieses Projekt endlich wieder vor allem jugendliche Fans, um die wir uns als Fanprojekt in erster Linie kümmern, die Möglichkeit bekamen, den FC St. Pauli für sich zu entdecken. Wir haben mit dem Konzept einen Rahmen geschaffen, in dem die für Jugendlichen relevanten Stadionbereiche nicht sofort wieder mit Dauerkarten ausverkauft sind. Wir werten den bisherigen Verlauf daher, vor allem vor dem Hintergrund der Entwicklung der Südkurve zu einer richtigen Fankurve, als großen Erfolg. In der Vergangenheit hatten wir im Rahmen des Südkurvenkonzeptes bis zu 600 Karten für jedes Spiel für die Südkurve zur Verfügung, die wir an uns bekannte Fans, die vielen Fanclubs und Gäste aus dem In- und Ausland verkaufen konnten. Hier verfügt der Fanladen über erheblich mehr Nähe zur Basis als der Verein. Das Präsidium hat uns nun mitgeteilt, dass dieses Kartenkontingent erheblich eingeschränkt wird. Wir werden also viele Fans enttäuschen müssen, die nach Karten fragen. Uns drängt sich der Eindruck auf, als nutzten Teile des Präsidiums einen in Hinblick auf das Südkurvenkonzept nichtigen Anlass, um eine persönliche Abrechnung mit einer einzelnen Fangruppe zu betreiben.</p>
<p>Wir hoffen, dass der Verein zumindest die 600 Einzeltickets zu jedem Spiel beibehält, um weiterhin auch neuen Fans und Leuten ohne Dauerkarte die Möglichkeit zu lassen, die Spiele in der Fankurve zu erleben. Das Präsidium versucht aktuell, mehr und mehr Dinge, die bisher von Fans gestaltet werden konnten, zu beschneiden und behandelt die Fans und ihre Institutionen mit großer Respektlosigkeit. Wir fordern euch alle auf, euch in diese Diskussion einzumischen.</p>
<p>Fanladen St. Pauli und Ultrà Sankt Pauli</p>
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		<title>Stellungnahme zu den Ereignissen vor dem Spiel gegen Hansa Rostock</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 15:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellungnahme des Fanladen St. Pauli zu den Ereignissen vor dem Spiel gegen den FC Hansa Rostock in der Südkurve
Wir wollen als Fanladen St. Pauli, der Anlaufstelle für ALLE St. Pauli-Fans, zu einer Versachlichung der sehr emotionalisiert geführten Debatte beitragen und haben uns aufgrund dessen entschlossen, eine Stellungnahme zu veröffentlichen.
Die Mitarbeiter des Fanladens waren während der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellungnahme des Fanladen St. Pauli zu den Ereignissen vor dem Spiel gegen den FC Hansa Rostock in der Südkurve</p>
<p>Wir wollen als Fanladen St. Pauli, der Anlaufstelle für ALLE St. Pauli-Fans, zu einer Versachlichung der sehr emotionalisiert geführten Debatte beitragen und haben uns aufgrund dessen entschlossen, eine Stellungnahme zu veröffentlichen.<br />
Die Mitarbeiter des Fanladens waren während der Blockade vor allem rund um den „Fanladen-Kiosk“ tätig. Nach unserem Eindruck war es in diesem Bereich so, dass es zwar eng war, allerdings nicht enger als auf einer Stehplatztribüne selbst. Man konnte problemlos zurück zur Treppe gehen, wo sich eine räumliche Entspannung zeigte und kam mit etwas Mühe auch zur Mitte hin durch. Das einige Fans, wie etwa Kinder oder auch ältere Menschen diese Situation wesentlich unangenehmer deuteten, können wir absolut nachvollziehen. Wir wollen niemanden seine Gefühlslage absprechen, konnten aber die erwähnte Gefahr für Leib und Leben bei der Mehrheit der Fans nicht ausmachen.<br />
Es kam zu vereinzelten Pöbeleien (vor allem direkt gegen USP), aber auch gegen Mitarbeiter des Fanladens. Über den Tonfall und die Art und Weise wie diese geäußert wurden, sind wir bis jetzt erstaunt und erschrocken, wir sind unter St. Pauli-Fans eine völlig andere, respektvollere Umgehensweise gewohnt. Rassistische und homophobe Pöbeleien disqualifizieren sich selbst, ebenso der Aufruf zum Denunziantentum, Faschismusvergleiche oder die Polizei einschalten zu wollen, wenn es darum geht UNSERE Probleme zu lösen.<br />
Wir hatten den Protest-Flyer unterschrieben und finden den Protest für Fanrechte auch weiterhin angebracht und wichtig. Bei all dem Unmut darf dieses Thema keineswegs in Vergessenheit geraten. Die Umsetzung dieses Protestes muss aber intern aufgearbeitet werden. Da sind sowohl die Blockierer, die Pöbler, der Verein und auch wir als „vermittelnde Instanz“, sprich WIR ALLE gefordert. Niemand anders wird uns dieses Problem abnehmen. Diese Aufarbeitung muss ehrlich, ohne Vorbehalte, ergebnisoffen und direkt verlaufen. Eine Stigmatisierung über etwaige Medien ist unserer Ansicht wenig förderlich. Wir wollen auch niemand eine Meinung aufdrücken. Denn INHALTLICHE Kritik und Diskussionen sind gut und wichtig.  Es wäre wünschenswert gewesen, dass diese Aufarbeitung von Beginn an intern läuft und man dann ggf. gemeinsam an die Öffentlichkeit geht. Dass jetzt schon Privilegienentzug und harte Konsequenzen öffentlich gefordert werden, bevor eine Stellungnahme vorliegt, finden wir befremdlich.<br />
Zum Schluss möchten wir darauf hinweisen, dass wir die vielfach beschriebene Spaltung der Fanszene als Gefahr sehen. Wir hoffen inständig, dass es zu einem Prozess kommt, indem zielorientiert erarbeitet wird, wie es ein weiteres Zusammenspiel mit JEDER Art des St. Pauli Fan sein geben kann. Niemand hat unserer Ansicht das Recht zu selektieren, wer mehr und wer weniger St. Pauli Fan ist oder vermeintlich nicht hier hin gehört. </p>
<p>United we stand – divided we fall! Forza St. Pauli!</p>
<p>Euer Fanladen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stellungnahme des HSV-Fanprojektes und des St.Pauli-Fanladens</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 15:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellungnahme des HSV-Fanprojektes und des St.Pauli-Fanladens zu Übergriffen von HSV-Fans auf St.Pauli-Fans
In den vergangenen Wochen und Monaten ist es wiederholt zu Überfällen von HSV-Fans auf St. Pauli-Fans gekommen. Dabei wurden St. Pauli-Fans zum Teil schwer verletzt und ihnen ihre Fanuntensilien (Schal, Mütze etc.) abgenommen. Ein erkennbarer Fußballzusammenhang bestand bei keinem der Überfälle, im Gegenteil: egal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellungnahme des HSV-Fanprojektes und des St.Pauli-Fanladens zu Übergriffen von HSV-Fans auf St.Pauli-Fans</p>
<p>In den vergangenen Wochen und Monaten ist es wiederholt zu Überfällen von HSV-Fans auf St. Pauli-Fans gekommen. Dabei wurden St. Pauli-Fans zum Teil schwer verletzt und ihnen ihre Fanuntensilien (Schal, Mütze etc.) abgenommen. Ein erkennbarer Fußballzusammenhang bestand bei keinem der Überfälle, im Gegenteil: egal an welchem Ort und zu welcher Zeit war es für die an ihren Klamotten erkennbaren HSV-Fans „Provokation“ genug, wenn sich St. Paulianer offen zu ihrem Verein bekennen. Vergleichbare Vorfälle gab es ebenfalls von Seiten der St. Pauli-Fanszene auf HSVer. Dass sämtliche Mitarbeiter beider Projekte sowie die Verantwortlichen des HSV Supporters Club dieses Verhalten scharf verurteilen, versteht sich von selbst. Selbst im direkten Umfeld des HSV-Fanhauses (Sitz des HSV-Fanprojektes) ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Übergriffen, Angriffen und Pöbeleien von HSV-Fans gegen St.Pauli-Fans gekommen. Nach solchen Attacken haben sich beteiligte HSV-Fans ins Fanhaus zurückgezogen. Das ist für uns ebenfalls nicht hinnehmbar. </p>
<p>Das Fanhaus ist wie der Fanladen ein Ort, an dem die jeweilige Fanszene herzlich willkommen ist. Regeln besagen hier, dass weder in den Räumlichkeiten noch in dessen näherem Umfeld Gewalt- bzw. Straftaten begangen werden. Es soll gegnerischen Fans kein Grund gegeben werden, die Räumlichkeiten anzugreifen oder zu beschädigen, noch die Polizei veranlasst werden, Kontrollen oder Ermittlungen im Fanhaus und im Fanladen durchzuführen. Die beiden Einrichtungen sind für Fans geschützte Räume und sollen das auch bleiben.<br />
Ebenfalls möchten wir darauf hinweisen, dass sowohl das HSV-Fanprojekt als auch der Fanladen St. Pauli beide den selben Träger ‚Jugend und Sport’ haben. Solltet ihr also ein Projekt schädigen, gefährdet ihr auch das Pendant des Stadtrivalen. </p>
<p>Außerdem fordern wir die Fans beider Lager auf, sich damit auseinander zu setzen, welchen Weg sie einschlagen wollen. Dass sich Menschen oder Gruppen wehren, wenn sie angegriffen werden, ist zumindest nachvollziehbar. Aber Fans, Fangruppen oder Unbeteiligte aus welchen Gründen auch immer zu attackieren und zu verletzen, ist absolut inakzeptabel. Wir sind sicher, die Mehrheit beider Fanszenen sieht das genau so. In diesem Sinne freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit mit den Fangruppen.</p>
<p>Hamburg, März 2010<br />
HSV-Fanprojekt und St.Pauli-Fanladen (Projekte im Verein Jugend und Sport)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stand nach der Diskussion im Ballsaal am 18.01.2010</title>
		<link>http://www.stpauli-fanladen.de/2010/01/stand-nach-der-diskussion-im-ballsaal-am-18-01-2010/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 12:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanladen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesungen, Diskussionen, Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stand nach der Diskussion im Ballsaal am 18.01.2010:
Am 25.01. trafen sich noch einmal alle Fanvertreter, die auf dem
Podium saßen, zu einer Nachbereitung der Diskussionsveranstaltung.
Dabei wurde schnell deutlich, dass die Lösungen für die Probleme nicht
sehr einfach sind, aber wir als Fanszene diese gemeinsam angehen
wollen.
Unser Plan ist daher:
- Vom Fanclubsprecherrat wird es bald eine überarbeitete Version des
aktuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stand nach der Diskussion im Ballsaal am 18.01.2010:</p>
<p>Am 25.01. trafen sich noch einmal alle Fanvertreter, die auf dem<br />
Podium saßen, zu einer Nachbereitung der Diskussionsveranstaltung.<br />
Dabei wurde schnell deutlich, dass die Lösungen für die Probleme nicht<br />
sehr einfach sind, aber wir als Fanszene diese gemeinsam angehen<br />
wollen.</p>
<p>Unser Plan ist daher:<br />
- Vom Fanclubsprecherrat wird es bald eine überarbeitete Version des<br />
aktuellen &#8220;Auswärtsflyers&#8221; geben, dieser soll auch von anderen Gruppen<br />
unterschrieben werden. Das genaue Prozedere wird im Ständigen Fan-Ausschuss<br />
besprochen.<br />
Im Ständigen Fan-Ausschuss wird auch besprochen, ob es noch einmal<br />
eine erweiterte Diskussionsrunde (oder eher: workshop) geben soll, die<br />
aber dann im internen Rahmen stattfinden wird. In dieser Diskussionsrunde soll es darum gehen, wie die Ideen des Abends (Fan-Ansprechpartner etc.) umgesetzt werden können.</p>
<p>- Es soll eine interne (!) Diskussion mit VertreterInnen der Politik, der<br />
Polizeiführung, dem Verein und dem Fanladen geben, die Planung läuft<br />
bereits.</p>
<p>- Ebenso möchten wir nochmal daran erinnern, dass es an allen Fans ist,<br />
Zivilcourage zu zeigen, wenn sich in unseren Blöcken Verhalten zeigt,<br />
dass wir nicht tolerieren wollen. Außerdem sollten alle Fans allgemein<br />
einen entspannteren Umgang mit Polizei und Ordnern anstreben, schließlich erwarten wir von denen auch etwas mehr Gelassenheit und Freiraum für uns und unser Fandasein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fanfreundliche Neukonstruktion des Millerntor-Stadions nicht gewünscht?!</title>
		<link>http://www.stpauli-fanladen.de/2007/09/fanfreundliche-neukonstruktion-des-millerntor-stadions-nicht-gewunscht/</link>
		<comments>http://www.stpauli-fanladen.de/2007/09/fanfreundliche-neukonstruktion-des-millerntor-stadions-nicht-gewunscht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2007 12:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiezkicker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fanclubs]]></category>
		<category><![CDATA[Lenkungsgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Stadionbau]]></category>
		<category><![CDATA[USP]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://test.stpauli-fanladen.de/?p=184</guid>
		<description><![CDATA[Zu Beginn der Planung für die Rekonstruktion unseres Millerntor Stadions im August 2006 hieß es in einem Vorschlag vom Präsidium und Aufsichtsrat des FC St. Pauli: 
Die operativen Maßnahmen im Gesamtprozess werden von der sog. Projektgruppe umgesetzt, die sich aus dem Geschäftsführer und dem Präsidenten des FC St. Pauli, sowie einem Planer und einem Berater [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn der Planung für die Rekonstruktion unseres Millerntor Stadions im August 2006 hieß es in einem Vorschlag vom Präsidium und Aufsichtsrat des FC St. Pauli: </p>
<blockquote><p>Die operativen Maßnahmen im Gesamtprozess werden von der sog. Projektgruppe umgesetzt, die sich aus dem Geschäftsführer und dem Präsidenten des FC St. Pauli, sowie einem Planer und einem Berater zusammensetzt. Diese Projektgruppe berichtet an die “Lenkungsgruppe”, die als Beirat der Projektgesellschaft fungiert. Die Lenkungsgruppe trifft die Grundsatzentscheidungen und überwacht die Arbeit der Projektgruppe. Sie trifft die Entscheidungen mit einfacher Mehrheit.</p></blockquote>
<p>Dieses wurde vom Präsidium, von Corny Littmann auf der Mitgliederversammlung im CCH am 20. November 2006, noch einmal bekräftigt und damit die Einbindung von FanvertreterInnen in die Rekonstruktion des Stadions beschlossen.<br />
Nach nun genau einem Jahr und zehn Treffen dieser Lenkungsgruppe ist die Einbindung von FanvetreterInnen gescheitert und die beteiligten Fan-Gremien werden sich mit sofortiger Wirkung aus der “Lenkungsgruppe” zurückziehen.<span id="more-184"></span><br />
Die FanvertreterInnen bzw. die gesamte Lenkungsgruppe, zu der auch noch VertreterInnen der AFM und vom Amateurvorstand gehören, wurde in diesem Jahr in nahezu keine der anfallenden Grundsatzentscheidungen eingebunden, eine Überwachung der Arbeit der Projektgruppe konnte nicht stattfinden.<br />
Informationen aus der Arbeit der Projektgruppe gab es nur auf Nachfrage oder durch Zufall, es fand nur eine unzureichende Berichterstattung zur laufenden Planung und Arbeit seitens der Projektgruppe gegenüber der Lenkungsgruppe statt. Selbst kleinere und eher unwichtige Grundsatzentscheidungen (z.B. die Farbe und Anordnung der Sitze auf der neuen Südtribüne) wurden letztlich nicht von der Lenkungsgruppe gefällt bzw. Entscheidungen der Lenkungsgruppe zu der Thematik wurden später “aus Kostengründen” wieder von der Projektgruppe gekippt.</p>
<p>Dies lässt uns zu dem Schluss kommen, dass die Lenkungsgruppe als Gremium von den Verantwortlichen nicht ernst genommen wird. Das Präsidium nahm nur an einem Bruchteil der Sitzungen teil, ebenso der bezahlte Projektleiter Dr. Binz.<br />
Wünsche der Lenkungsgruppe, Nachfragen der FanvertreterInnen wurden nur teilweise, verspätet oder auch gar nicht beantwortet.</p>
<p>Ein Jahr lang haben wir dieses Verhalten gegenüber dem Gremium angemahnt, Fristen gesetzt, die Tagesordnungen mit fanrelevanten Themen gefüllt und unser Unverständnis und Unwillen gegenüber der Situation geäußert. Wir waren zu einer konstruktiven Mitarbeit gewillt und haben teilweise Kompromisse im Sinne des Vereins mitgetragen, die unseren Wünschen als Fans für ein neues Stadion nicht entsprachen. Wir haben monatlich versucht, die Entscheidungsträger zu einem Umdenken zu bewegen und uns das versprochene Mitsprache- und Entscheidungsrecht einzuräumen.<br />
Das ist wiederholt nicht geschehen, weshalb wir nicht länger bereit sind durch unsere Teilnahme die Lenkungsgruppe künstlich am Leben zu erhalten, da sie unter diesen Umständen vielmehr den Anschein erweckt, ein Feigenblatt zu sein.</p>
<p>Wir sehen uns gezwungen, diese Situation jetzt öffentlich zu machen, um den Rest der Fanszene zu informieren. Wir wollen nicht am Ende für (teilweise fanfeindliche oder der Fanszene nicht entsprechende) Entscheidungen mitverantwortlich gemacht werden, die wir nicht mitgestalten oder abstimmen konnten.</p>
<p>Wir wollen nicht Teil eines elitären Kreises sein, dem Entscheidungen seitens der Projektgruppe vorgestellt werden, ohne diese ändern oder stoppen zu können.</p>
<p>Aus diesem Grunde verlassen wir die Lenkungsgruppe. Wir bedauern sehr, dass der Verein eine große Chance zur Einbindung von Fan-Interessen in die Rekonstruktion des Millerntors vergeben hat. Wir waren zu einer konstruktiven Mitarbeit bereit, die Projekt- Verantwortlichen leider nicht.</p>
<p>Wir erwarten von der Vereinsführung und der Projektgruppe, dass in Zukunft regelmäßig Informationsabende über die Fortschritte und Pläne der Rekonstruktion stattfinden. Diese Informationsabende dürfen nicht einem kleinen Kreis vorbehalten, sondern sollten offen für alle interessierten Mitglieder und Fans sein.</p>
<p>Hierzu laden wir gern in regelmäßigen Abständen sein.</p>
<p>Diese Erklärung sollte gestern, am Donnerstag, 30. August 2007, den Verantwortlichen vorgestellt werden mit der Möglichkeit, dazu Stellung zu beziehen und eine Umkehr unseres Entschlusses zu erreichen. Doch wieder einmal war niemand vom Präsidium oder der Geschäftsführung anwesend. Dadurch haben sich die Gründe für unseren Entschluss leider bestätigt.</p>
<p>Sankt Pauli, 31. August 2007</p>
<ul>
<li>Fanladen St. Pauli</li>
<li>Sprecherrat der offiziell eingetragenen Fanclubs des FC St. Pauli</li>
<li>Ultrà Sankt Pauli</li>
</ul>

	Schlagworte: <span class="schlagworte"><a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/fanclubs/" title="Fanclubs" rel="tag">Fanclubs</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/lenkungsgruppe/" title="Lenkungsgruppe" rel="tag">Lenkungsgruppe</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/stadionbau/" title="Stadionbau" rel="tag">Stadionbau</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/usp/" title="USP" rel="tag">USP</a></span>

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		<title>Der Fanladen St. Pauli kehrt unter Vorbehalten zu Gesprächen mit der Polizei zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2007 18:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiezkicker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Bekanntermaßen kam es am 17.11.2006 nach dem Heimspiel des FC St. Pauli gegen Erfurt zu einem fragwürdigen und unseres Erachtens unverhältnismäßigen polizeilichen Einsatz vor und in den Räumlichkeiten des Fanladen St. Pauli. Dem ging eine Entwicklung voraus, die von einer kontinuierlichen Verschärfung ordnungspolitischer Maßnahmen gegenüber den Fans des FC St. Pauli als auch von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntermaßen kam es am 17.11.2006 nach dem Heimspiel des FC St. Pauli gegen Erfurt zu einem <a href="?p=207">fragwürdigen und unseres Erachtens unverhältnismäßigen polizeilichen Einsatz vor und in den Räumlichkeiten des Fanladen St. Pauli</a>. Dem ging eine Entwicklung voraus, die von einer kontinuierlichen Verschärfung ordnungspolitischer Maßnahmen gegenüber den Fans des FC St. Pauli als auch von einem massiv wachsenden Misstrauen der verantwortlichen Polizeiführung in die Arbeit des Fanladens geprägt war.<span id="more-206"></span></p>
<p>Mit der <a href="?p=207">Veröffentlichung einer Stellungnahme</a> haben wir unserem Protest zum Einsatz im Zusammenhang mit den bereits vorangegangenen Entwicklungen Ausdruck verliehen. Ebenso wurden von uns seither verschiedene regionale und überregionale Institutionen in der Sache aktiviert. Darüber hinaus bekundete die Fanszene des FC St. Pauli eigeninitiativ in vielfältiger Form ihre Solidarität mit dem Fanladen und die massive Ablehnung des polizeilichen Vorgehens am besagten Tag.</p>
<p>Wie bereits in der Stellungnahme formuliert, haben wir infolge dieser Eskalation im Verhältnis zu den Polizeiverantwortlichen die Zusammenarbeit ausgesetzt. Zudem haben wir ein Einräumen von Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem fraglichen Einsatz sowie eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen unserer Arbeit eingefordert.</p>
<p>Nach nun fünf Monaten ziehen wir Bilanz und müssen mit Bedauern feststellen, dass von Seiten der verantwortlichen Polizeiführung bislang keinerlei Einsicht erkennbar ist &#8211; trotz einiger seither erfolgter Gespräche in unserer Abwesenheit und auch von außen stehender Seite geäußerter Kritik am polizeilichen Vorgehen. So fand zuletzt in den Räumlichkeiten des FC St. Pauli unter anderem ein Gespräch statt, an dem der Vorstand und die Geschäftsführung unseres Trägervereins Jugend und Sport e.V., die verantwortliche Polizeieinsatzleitung sowie Vertreter des Präsidiums, des Aufsichtsrats und der Sicherheitsbeauftragte des FC St. Pauli beteiligt waren.</p>
<p>Leider brachte das Gespräch nicht das von uns erwartete Ergebnis. Die polizeilichen Verantwortungsträger verteidigten ihr Vorgehen weiterhin, räumten keinerlei fehlerhaftes Einsatzverhalten ein und zeigten ebenso wenig Bereitschaft, sich mit den Herangehensweisen unserer Arbeit vertraut zu machen.</p>
<p>Dies ist für uns umso verwunderlicher, da unserer Geschäftsführung mittlerweile die staatsanwaltlichen Unterlagen und damit die polizeilichen Zeugenaussagen in der Sache vorliegen. Auf Basis dieser Dokumente ist nach Einschätzung unseres Geschäftsführers unsere derzeitige Position gefestigt. Es bleibt nun eine gewisse Bitterkeit darüber, dass es weder der übergeordneten Polizeiführung noch der verantwortlichen Einsatzleitung bislang möglich war, uns als Zeichen souveräner Kritikfähigkeit und Dialogbereitschaft zumindest ihr Bedauern über den Einsatz auszusprechen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz haben wir uns gemeinsam mit der Geschäftsführung und dem Vorstand unseres Trägervereins Jugend und Sport e.V. entschlossen, als MitarbeiterInnen des Fanladen St. Pauli unter Vorbehalten ins Gespräch mit der Hamburger Polizei zurückzukehren und künftig auch wieder an den Sicherheitsbesprechungen teilzunehmen. Wir haben diese Entscheidung getroffen, um im Interesse der Fans des FC St. Pauli unserem notwendigen Auftrag auch gegenüber der Hamburger Polizei wieder verstärkt gerecht werden zu können: im Rahmen unserer Möglichkeiten die Interessen junger Fußballfans institutionell kritisch zu vertreten und die Schaffung von fanfreundlichen Bedingungen zu fördern, sodass letztlich allen Fans des FC St. Pauli und den Gästefans ein reibungsloser und friedlicher Ablauf und der Spaß an “ihrem” Fußballerlebnis ermöglicht werden kann.</p>
<p>Abschließend möchten wir jedoch ebenso klar festhalten, dass wir mit der Entscheidung, künftig wieder in den Dialog mit den verantwortlichen Polizeidienststellen zu treten, keinesfalls auf unsere Forderungen aus der Stellungnahme verzichten.</p>
<p>Wir wollen und werden die polizeilichen Verantwortungsträger weiterhin zu einer kritischen Aufarbeitung ihres Einsatzverhaltens drängen und erwarten von ihnen nach wie vor eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen unserer Arbeit sowie die Anerkennung derselben. Neben einer derzeit laufenden gerichtlichen Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Polizeieinsatzes am fraglichen Tag und der Begleitung der Nachspielphasen bei Heimspielen durch unabhängige Anwälte haben wir daher unter Hinzuziehung überörtlicher Stellen bereits weitere Schritte initiiert, die unserem weiter bestehenden Klärungsbedarf in der Sache entsprechen.</p>
<p>An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich beim ehemaligen Vizepräsidenten des FC St. Pauli, Herrn Rummelhagen, für sein Engagement in der Sache bedanken.</p>
<p>Hamburg, 10.04.2007</p>
<p>gez.<br />
von den MitarbeiterInnen des Fanladen St. Pauli<br />
Heiko Schlesselmann Cathrin Baumgardt Daniela Wurbs Stefan Schatz</p>
<p>vom Geschäftsführer des Vereins Jugend und Sport e.V.<br />
Dieter Bänisch</p>
<p>Und vom Vorstand des Vereins Jugend und Sport e.V.<br />
Holger Groth Prof. Dr. Richard Sorg Kurt Rohde</p>

	Schlagworte: <span class="schlagworte"><a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/polizei/" title="Polizei" rel="tag">Polizei</a></span>

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		<title>FC St. Pauli geht neue Wege bei der Vergabe von Stadionverboten</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2007 19:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiezkicker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[AFM]]></category>
		<category><![CDATA[Fanclubs]]></category>
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		<category><![CDATA[Pro Fans]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Praxis der Vergabe von bundesweiten Stadionverboten seitens der Vereine der Bundes- und Regionalligen steht seit Jahren in der Kritik von FanvertreterInnen, Fanprojekten etc. Auch der FC St. Pauli musste sich schon oft mit der Thematik auseinandersetzen, da auch AnhängerInnen des Vereins betroffen waren.
In langen Diskussionen mit VertreterInnen von Fanladen St. Pauli, Abteilung Fördernde Mitglieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Praxis der Vergabe von bundesweiten Stadionverboten seitens der Vereine der Bundes- und Regionalligen steht seit Jahren in der Kritik von FanvertreterInnen, Fanprojekten etc. Auch der FC St. Pauli musste sich schon oft mit der Thematik auseinandersetzen, da auch AnhängerInnen des Vereins betroffen waren.</p>
<p>In langen Diskussionen mit VertreterInnen von Fanladen St. Pauli, Abteilung Fördernde Mitglieder (AFM), Fanclub-Sprecherrat und ProFans (Fan-Initiative, www.profans.de) auf der einen und dem Sicherheitsbeauftragten Sven Brux auf der anderen Seite wurden seit Oktober 2006 Wünsche und Möglichkeiten erörtert, die vom FC St. Pauli ausgeübte Vergabepraxis so umzugestalten, dass sowohl die Interessen der Fanvertreter und des Vereins gewahrt bleiben bzw. berücksichtigt werden, als auch die für den Regionalligisten bindenden DFB-Richtlinien nicht verletzt werden.<span id="more-212"></span><br />
Grundsätzlich ging es um die Frage, ob langfristige Stadionverbote dem in den Richtlinien aufgeführten Zweck, zukünftiges sicherheitsgefährdendes Auftreten des Betroffenen zu vermeiden, dienlich sind oder vielleicht sogar kontraproduktiv wirken. Ein Indiz für Letzteres ist, dass der/die Betroffene für lange Zeit aus seiner fußballbezogenen sozialen Bezugsgruppe gerissen wird, was im Einzelfall einen nicht unerheblichen Einschnitt in die Lebenswelt des meist jugendlichen Fans bedeutet. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen vielmehr, dass bereits ein Stadionverbot von nur einigen Monaten ein spürbares Negativerlebnis darstellt und zumeist ein Umdenken dahingehend auslöst, sich künftig gesetzeskonform zu verhalten, um nicht erneut (und dann womöglich für eine noch längere Zeit) dem geliebten Verein fernbleiben zu müssen.<br />
Ferner hat sich gezeigt, dass eine Vielzahl der von der Polizei angezeigten Vergehen von der Staatsanwaltschaft eingestellt wurde oder gar vor Gericht ein Freispruch erfolgte.</p>
<p>Hiervon ausgehend ergab die Diskussion, künftig beim FC St. Pauli möglichst wie folgt zu agieren:
<ol>
<li>Klarere Trennung von Anhörungsrecht und Erteilung des Stadionverbots: Ähnlich wie bei den Fällen rund um das Chemnitz-Spiel sollen die Betroffenen erst ein Schreiben erhalten, in dem das Stadionverbot angekündigt und der Betroffene zu Anhörung/Stellungnahme gebeten wird. Hierbei soll klar auf die mögliche Hilfe des Fanbeauftragten/Fan-Projekts hingewiesen werden.</li>
<li>Bei der Erteilung des Stadionverbots soll die Laufzeit abhängig gemacht werden vom Einzelfall: Inhalt und Form der Einlassung des/der Betroffenen, Persönlichkeit und Geschichte des/der Betroffenen, Betrachtung des Vorfalls und dessen Entstehung (statt Katalogisierung nach Straftatbestand).</li>
<li>Die Dauer der Stadionverbote soll unter 1 Jahr Dauer liegen, in den meisten Fällen sogar deutlich darunter. Gemäß der Bestimmungen ist eine Aussetzung nach der Hälfte der Stadionverbotsdauer möglich, ggf. gegen Auflagen.</li>
<li>Diese Auflagen sollen nicht nur im direkten Umfeld des Vereins liegen, sondern auch in benachbarten Projekten wie bspw. Café mit Herz, BallKult, Bauspielplatz u.ä.<br />
Nur in Extremfällen soll ein Ausschuss wie nach dem Chemnitz-Spiel einberufen werden.</li>
</ol>
<p>Selbstverständlich wird diese Vorgehensweise nicht nur bei betroffenen Anhängern des FC St. Pauli angewandt, sondern auch bei Fans des Gastvereins, soweit der FC St. Pauli aufgrund deren Fehlverhaltens tätig werden muss.<br />
Der FC St. Pauli und die beteiligten Fan-Organisationen stehen gemeinsam hinter diesem Beschluss und hoffen, dass diese Maßnahme auch in der bundesweiten Diskussion richtungsweisend sein wird. Am schönsten wäre es allerdings, wenn es gar nicht erst zu o.g. Verfahren kommen müsste, weil sich einfach alle BesucherInnen eines Fußballspiels regelkonform verhalten.</p>
<p>FC St. Pauli – Präsidium und Sicherheitsbeauftragter<br />
Abteilung Fördernder Mitglieder im FC St. Pauli<br />
Fanladen St. Pauli<br />
Sprecherrat der eingetragenen St. Pauli Fanclubs<br />
Pro Fans St. Pauli</p>

	Schlagworte: <span class="schlagworte"><a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/afm/" title="AFM" rel="tag">AFM</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/fanclubs/" title="Fanclubs" rel="tag">Fanclubs</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/polizei/" title="Polizei" rel="tag">Polizei</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/pro-fans/" title="Pro Fans" rel="tag">Pro Fans</a></span>

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		<title>Sprecherrats der eingetragenen Fanclubs des FC St. Pauli zu den Ereignissen bei Arminia Hannover</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2007 19:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiezkicker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fanclubs]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung des Sprecherrats der eingetragenen Fanclubs des FC St. Pauli zu den Ereignissen am 25. Februar 2006 beim Oberliga Spiel des FC St. Pauli II bei Arminia Hannover]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung des Sprecherrats der eingetragenen Fanclubs des FC St. Pauli zu den Ereignissen am 25. Februar 2006 beim Oberliga Spiel des FC St. Pauli II bei Arminia Hannover</strong><br />
Am 25. Februar kam es &#8211; anlässlich des Oberligaspiels Arminia Hannover gegen St. Pauli II &#8211; in Hannover und später auch noch im Hamburg zu einem, in seiner Dimension nicht nachvollziehbaren, Einsatz von Seiten der Polizei, welche der Fanclubsprecherrat weder unkommentiert lassen kann noch will.<span id="more-215"></span><br />
<strong>Die Ausgangssituation</strong><br />
Das Regionalliga-Spiel bei den Amateuren von Werder Bremen wurde abgesagt. Also entschlossen sich einige St. PaulianerInnen dazu, die 2. Mannschaft in Hannover zu unterstützen. Arminia Hannover ist bereits seit den 80er Jahren ein beliebter Gegner, mit dem man gerne feiert und die gemeinsame Geschichte der beiden Vereine ist stets eine freundschaftliche gewesen.<br />
Etwa 100 St. Pauli Fans machten sich &#8211; hier schon unter Aufsicht der Polizei &#8211; mit dem Zug vom Hamburger Hauptbahnhof auf den Weg nach Hannover.</p>
<p>Wie beteiligte sowie unbeteiligte Augenzeugen berichten, wurden die St. Pauli Fans nach ihrer Ankunft am Bahnhof in Hannover mit großer Präsenz empfangen. Bei den mitreisenden Fans rief dies großen Unmut hervor. Auch im Nachhinein erscheint das, völlig unverhältnismäßig zahlenmäßige Auftreten der Polizei am Bahnhof als in kleinster Weise nachvollziehbar &#8211; schließlich befanden sich die Fans auf dem Weg zu einem Spiel ihres Oberliga Teams gegen einen befreundeten Verein. Scheinbar ohne ersichtlichen Grund wurden sie durch entsprechende Maßnahmen an ihrem ursprünglich geplanten Weg zum Stadion gehindert. Die St. PaulianerInnen wurden etwa eine Stunde am Bahnhof festgehalten, alle Personalien wurden aufgenommen, sie wurden abgefilmt und teilweise durchsucht und Gänge auf die Toilette wurden nur in Begleitung von gleich zwei Beamten gestattet. Dies, obwohl es auf der Zugfahrt nach unseren Berichten zu keinerlei Zwischenfällen unter Beteiligung von St. Pauli Fans gekommen ist.</p>
<p>Im Stadion setzte sich das nicht-nachvollziehbare Verhalten der Ordnungshüter mit dem (letztlich wieder eingestellten) Versuch fort, über polizeiliche Maßnahmen im Stadion eine absolute Fantrennung der befreundeten Anhängergruppen des FC St. Pauli und Arminia Hannover erreichen zu wollen.</p>
<p>Auch auf der Rückfahrt waren zahlreiche St. Pauli Fans mehr als irritiert über die polizeiliche Vorgehensweise. So wurden die St. PaulianerInnen nach einer kleinen Feier bei den Arminen in Polizeibegleitung zum Bahnhof gebracht. Am Bahnhof angekommen, wurden sie erneut daran gehindert, sich dort frei zu bewegen. Auch die Zugfahrt fand unter Polizeibegleitung statt. In Hamburg in Empfang genommen, wurden die St. Paulianer wiederum von der Polizei.</p>
<p>Nach Informationen von Arminia Hannover lag die starke Präsenz der Polizei, sowie deren unverhältnismäßiges Auftreten in entsprechenden Informationen durch die Hamburger Polizei begründet. Wir verurteilen diese Vorgehensweise der Polizei, da dies dazu führt, dass St. Pauli Fans in der öffentlichen Meinung schlecht gemacht und kriminalisiert werden. Auf Seiten vieler Fans wächst zudem der Unmut über eine, sich scheinbar fortgesetzt steigernde, Überdimensioniertheit polizeilicher Einsatzstrategien bei Spielen des FC St. Pauli.</p>
<p>Dieses Vorgehen der Polizei steht in einer Reihe mit weiteren, in ihrer Verhältnismäßigkeit nicht nachvollziehbaren Einsätzen der Hamburger Polizei in den letzten Monaten. St. Pauli Fans sind keine Verbrecher &#8211; wir fordern deshalb die Hamburger Polizei dazu auf, deeskalierende Maßnahmen zu ergreifen und diese durch eine angemessene Informationsweitergabe in den Gastgeberstädten der Auswärtsspiele zu unterstützen. Derzeit hat es bedauerlicherweise den Anschein, als würden St. Pauli Fans von Seiten der Polizei hauptsächlich als potentielle Straftäter oder schlicht als Sicherheitsproblem angesehen. Dies legt die Vermutung nahe, dass die Vorfälle am Fanladen St. Pauli nach dem Spiel Rot-Weiß Erfurt am 17.11.2006 von Seiten der Polizei noch nicht angemessen überdacht wurde, was uns erheblichen Anlass zur Sorge gibt.</p>
<p>Sprecherrat der eingetragenen Fanclubs des FC St. Pauli unterstützt vom Fanladen St. Pauli</p>

	Schlagworte: <span class="schlagworte"><a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/fanclubs/" title="Fanclubs" rel="tag">Fanclubs</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/polizei/" title="Polizei" rel="tag">Polizei</a></span>

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		<pubDate>Sat, 02 Dec 2006 19:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiezkicker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fanclubs]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Offener Brief an das Präsidium des FC St. Pauli vom Fanclub-Sprecherrat
Mit größter Enttäuschung haben wir vernehmen müssen, dass das Präsidium des FC St. Pauli nicht bereit ist, dem Fanladen seine Solidarität zu erklären und den unverhältnismäßigen Polizeiüberfall auf den Fanladen und dessen BesucherInnen am 17.11.2006 zu verurteilen.
Noch mehr entsetzt und wütend gemacht hat uns aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Offener Brief an das Präsidium des FC St. Pauli vom Fanclub-Sprecherrat</strong><br />
Mit größter Enttäuschung haben wir vernehmen müssen, dass das Präsidium des FC St. Pauli nicht bereit ist, dem Fanladen seine Solidarität zu erklären und den unverhältnismäßigen Polizeiüberfall auf den Fanladen und dessen BesucherInnen am 17.11.2006 zu verurteilen.<br />
Noch mehr entsetzt und wütend gemacht hat uns aber die Tatsache, dass das Präsidium das Verteilen von Informationsflugblättern im Stadion anlässlich des Magdeburgspiels verbieten will (edit: Verbot wurde eine Stunde vor Spielbeginn aufgehoben).<br />
Wir werden Beides nicht widerspruchslos hinnehmen!<span id="more-221"></span></p>
<p>Wie in der <a href="?p=207">Stellungnahme des Fanladens und des Vereins Jugend und Sport</a> bereits geschildert, kam es am Freitag, den 17.11.06 im Anschluss an das Spiel gegen Erfurt zu einer weiteren Eskalation seitens der Polizei gegen die Fanszene des FC St. Pauli. Dies war der bisherige traurige Höhepunkt in der zunehmend repressiveren und eskalierenden Taktik der Hamburger Polizei gegen die Fans unseres Vereins. Im Zuge dieser Eskalation und Provokation wurde seitens der Polizei der Fanladen überfallen und von allen Anwesenden (auch von den MitarbeiterInnen des Fanladens) Personalien aufgenommen und Fotos gemacht.<br />
Jeder und jede, welche sich mit der Arbeit sozialpädagogischer und sozialarbeiterischer Projekte beschäftigt, weiß, dass dies eine nicht zu akzeptierende Einmischung und Provokation der Arbeit sozialer Projekte darstellt. Ein soziales Projekt wie das Fanprojekt ist ein geschützter Raum, in welchem parteilich, vertrauensvoll und bei Bedarf auch anonym soziale Arbeit getätigt wird.</p>
<p>Gerade erst wurde die hervorragende Arbeit des Fanladens durch die <a href="?p=224">Verleihung des Integrationspreises der Stadt Hamburg für das Projekt Kiezkick des Fanladens gewürdigt</a>. Darüber hinaus gab es in den letzten Wochen auf Grund bundesweiter negativer Ereignisse, wie wir sie von St. Pauli Fans noch nie erleben mussten, von Seiten des DFB, DFL und der Bundeskanzlerin eine Aufwertung der Fanprojektarbeit hinsichtlich deren Bedeutung für die soziale Arbeit mit Fans.<br />
Dass dies die Hamburger Polizei wenig interessiert und diese das Fanprojekt St. Pauli lieber heute als morgen zerschlagen sehen möchte, steht auf einem anderen Blatt.</p>
<p>Dass dies aber den Verantwortlichen unseres Vereins entgangen ist, ist einfach nur beschämend. Anstatt sich – wie andere Vereine auch – solidarisch hinter den Fanladen und die Fans zu stellen, verbietet das Präsidium für das Stadion das Verteilen von Flugblättern, welche die Geschehnisse dokumentieren.</p>
<p>Wir werden dies so nicht akzeptieren:<br />
Wir fordern das Präsidium auf, seine Haltung umgehend zu ändern, dem Fanladen seine uneingeschränkte Solidarität auszusprechen und den Polizeiüberfall auf den Fanladen zu verurteilen.<br />
Sollte dies nicht geschehen, müssen wir davon ausgehen, dass sich das Präsidium zum Erfüllungsgehilfen der Hamburger Polizeitaktik macht und sich damit gegen diejenigen stellt, die diesem Verein in den letzten zwei Jahrzehnten erst seine europaweite Reputation gebracht haben.</p>
<p>Als Konsequenz hieraus sehen wir uns zurzeit nicht mehr in der Lage, mit diesem Präsidium weiterhin zusammen zu arbeiten. Als gewählte Fanvertretung werden wir so lange die Mitarbeit in allen Vereinsgremien und Projekten beenden, bis das Präsidium gezeigt hat, dass es auf der Seite der Fans des FC St. Pauli steht und nicht auf der Seite der Repression.</p>
<p>Gezeichnet: Roger Hasenbein, Tanja Paul<br />
für den Sprecherrat der organisierten Fanclubs des FC St. Pauli</p>

	Schlagworte: <span class="schlagworte"><a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/fanclubs/" title="Fanclubs" rel="tag">Fanclubs</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/polizei/" title="Polizei" rel="tag">Polizei</a></span>

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		<title>Stellungnahme zu den Vorfällen am 17.11.</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Nov 2006 18:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiezkicker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Verhältnismäßigkeit der Einsätze und der Wertschätzung langjährig etablierter Fanarbeit beim FC St. Pauli durch die Hamburger Polizei
Stellungnahme des Fanladen St. Pauli, des Fanprojekts des FC St. Pauli, zu den Vorfällen nach dem Heimspiel des FC St. Pauli gegen Rot-Weiß Erfurt am Freitag, den 17.11.2006]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind erschüttert und entsetzt über den Einsatz der Polizei im und am Fanladen am Freitag nach dem Erfurtspiel.<br />
Wir haben mit unserem Vorstand und der Geschäftsführung des Verein Jugend und Sport e.V. einen gemeinsamen Text entworfen, um der steigenden Repressions-Spirale und verhärteter Fronten entgegen zu treten. Diesen haben wir der Polizei-Einsatzleitung und der Ebene darüber zugesandt mit der Bitte um Änderung in der Polizeitaktik. Daraufhin kam keine Reaktion.</p>
<p>Deshalb veröffentlichen wir diese Stellungnahme jetzt hier und hoffen auf eine öffentliche Reaktion und größeren Druck in Richtung der Verantwortlichen für die Polizei-Einsätze der letzten Monate.<span id="more-207"></span><br />
<strong>Zur Verhältnismäßigkeit der Einsätze und der Wertschätzung langjährig etablierter Fanarbeit beim FC St. Pauli durch die Hamburger Polizei<br />
Stellungnahme des Fanladen St. Pauli, des Fanprojekts des FC St. Pauli, zu den Vorfällen nach dem Heimspiel des FC St. Pauli gegen Rot-Weiß Erfurt am Freitag, den 17.11.2006</strong><br />
Am Freitag, den 17.11.2006, kam es nach dem Heimspiel des FC St. Pauli gegen Rot-Weiß Erfurt im Rahmen des traditionellen Marsches der Fangruppierung Ultrà Sankt Pauli vom Stadion zum Fanladen St. Pauli in der Brigittenstraße in dessen unmittelbarer Nähe zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Fans und Polizei.<br />
Im Zuge des polizeilichen Einsatzes wurde massiv mit Schlagstöcken und Pfefferspray sowohl gegen die TeilnehmerInnen des Marsches als auch gegen Unbeteiligte und vermittelnde Fanprojekt-Mitarbeiterinnen vorgegangen. Ebenso wurden Fans nach eigenen Angaben verschiedentlich durch Beamte beleidigt und in teils drastischer Art und Weise verbal bedroht.<br />
Etwa eine Stunde später kamen circa 15-20 uniformierte Beamte in Schutzausrüstung in den Fanladen, um von den noch etwa 10 anwesenden Personen (inkl. der Fanladen-MitarbeiterInnen) die Personalien und (teilweise auch von den Fanladen-MitarbeiterInnen) Fotos aufzunehmen. Währenddessen hatten circa 50 Beamte das Gelände um den Fanladen abgesperrt und jeglichen Durchgang verweigert. Die ursprünglich durch den Leiter der Maßnahme im Fanladen geäußerte Begründung für das Vorgehen lautete auf Strafverfolgung des Tatbestands Beleidigung, was zu einem späteren Zeitpunkt durch den Einsatzleiter um die Tatvorwürfe des schweren Landfriedensbruchs und versuchter schwerer Körperverletzung erweitert wurde.</p>
<p>Selbstverständlich und als immanenter Teil unseres professionellen Auftrags als kritisch-parteiliche VertreterInnen von Faninteressen distanzieren wir uns deutlich von jeglichen gewalttätigen Handlungen von Seiten der FußballanhängerInnen, wie Angriffe, bspw. in Form von Flaschenwürfen auf Polizeibeamte. Solches Verhalten wird von uns weder akzeptiert noch geduldet, und es liegt uns fern, Formen von Gewalt zu verharmlosen.</p>
<p>Jedoch lassen uns sowohl alle Berichte und Eindrücke, die wir von den Ereignissen und deren Entwicklung selbst gewinnen konnten, als auch die Schilderungen von TeilnehmerInnen des Marsches – St.-Pauli-Fans jeglicher Couleur und jeglichen Alters – sowie von unbeteiligten AugenzeugInnen und BesucherInnen des Fanladens übereinstimmend zu einem Schluss kommen, der uns veranlasst, die Verhältnismäßigkeit des polizeilichen Vorgehens an diesem Abend in seiner Massivität deutlich infrage zu stellen.</p>
<p>Bedauerlicherweise ist dies nicht zum ersten Mal geschehen. Die am vergangenen Freitag erreichte Eskalationsstufe steht aus unserer Sicht vielmehr für eine neue Qualität in einer ordnungspolitischen Spirale repressiver Maßnahmen gegenüber zumeist jugendlichen Fußballfans, die sich seit geraumer Zeit in Hamburg beobachten lässt.</p>
<p>Kurzfristigen, ordnungspolitischen Interventions-Strategien scheint derzeit der Vorzug gegeben zu werden sowohl gegenüber deeskalierenden polizeilichen Handlungsalternativen als auch gegenüber langfristig und auf Nachhaltigkeit angelegten, sozialpräventiven Herangehensweisen der Fanarbeit. Dies bestätigt sich in drastischer Form anhand der Vorgehensweise im Zuge des Einsatzes in den Räumlichkeiten des Fanladens und der dort vorgenommenen Personalienfeststellungen, wodurch in besorgniserregender Art und Weise ein geschützter Raum eines anerkannten freien Trägers der Jugendhilfe durch polizeiliche Intervention missachtet wurde.</p>
<p>Diesem Schritt geht die Entwicklung voraus, innerhalb derer der verantwortliche Polizei-Einsatzleiter uns mehrfach das Vertrauen in unsere Arbeit abgesprochen sowie in Sicherheitsbesprechungen zu den Heimspielen des FC St. Pauli die Unmöglichkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Fanladen St. Pauli zum Ausdruck gebracht hat. Dies geschah insbesondere aufgrund unserer Weigerung, vertrauliche Informationen aus der Fanszene an die Polizei weiterzugeben.</p>
<p>Die Arbeit eines Fanprojekts gemäß dem „Nationalen Konzept Sport und Sicherheit (NKSS)“, der Arbeitsgrundlage aller sozialpädagogischen Fanprojekte in Deutschland zusammen mit dem Kinder- und Jugendhilfegesetz SGB VIII, basiert auf der Herstellung eines Vertrauensverhältnisses zu den Fans.</p>
<p>Schon allein angesichts des sehr negativ belasteten Verhältnisses zwischen Fans und polizeilichen Organen im modernen Fußball kann und darf Fanarbeit nur mehr nach beiden Seiten vermittelnd tätig sein, aber keinesfalls zum verlängerten Arm ordnungspolitischer Instanzen werden! Würden FanarbeiterInnen bspw. personenbezogene oder andere vertrauliche Daten an die Polizei weiterleiten, würde dies zum unweigerlichen Verlust der Vertrauensbeziehung zu den Fans führen.</p>
<p>Diese Arbeitsgrundsätze werden von Seiten des Fanladen St. Pauli bereits seit über 16 Jahren aktiv und erfolgreich vertreten und sollten auch der Polizei bekannt sein.</p>

	Schlagworte: <span class="schlagworte"><a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/polizei/" title="Polizei" rel="tag">Polizei</a></span>

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		<title>Hinweise für Zugfahrer nach Lübeck</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Aug 2006 20:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiezkicker</dc:creator>
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Falls die Züge nach Lübeck zu voll sein sollten und somit die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann, werden sie veranlasst sein, diese zu räumen!
Wie sie das machen wollen blieb offen (muss auch der Fahrgast, der nicht sichtbar als St. Pauli Fan zu erkennen ist den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundespolizei rief eben im Fanladen an und gab folgendes bekannt:<br />
Falls die Züge nach Lübeck zu voll sein sollten und somit die Sicherheit nicht gewährleistet werden kann, werden sie veranlasst sein, diese zu räumen!<br />
Wie sie das machen wollen blieb offen (muss auch der Fahrgast, der nicht sichtbar als St. Pauli Fan zu erkennen ist den Zug verlassen?)!<br />
Uns fehlen die Worte und es fällt uns gerade auch nichts besseres ein, als Euch zu raten rechtzeitig am Bahnfof zu sein oder auch Fahrgemeinschaften zu bilden…</p>

	Schlagworte: <span class="schlagworte"><a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/auswartsfahrt/" title="Auswärtsfahrt" rel="tag">Auswärtsfahrt</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/polizei/" title="Polizei" rel="tag">Polizei</a></span>

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		<title>Offener Brief an den Präsidenten des FC St. Pauli</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Apr 2006 21:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiezkicker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellungnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fanclubs]]></category>
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		<description><![CDATA[Sprecherrat der organisierten Fanclubs des FC St. Pauli
Da interne Gespräche und intern gehaltene Schreiben an den Präsidenten des FC St. Pauli in der Vergangenheit offensichtlich nichts genutzt haben, sehen wir uns leider gezwungen, heute den Weg des offenen Briefes wählen zu müssen.
Vordergründiger Anlass sind die Ereignisse der letzten Tage. Am Donnerstag, den 06.04.06 gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sprecherrat der organisierten Fanclubs des FC St. Pauli</p></blockquote>
<p>Da interne Gespräche und intern gehaltene Schreiben an den Präsidenten des FC St. Pauli in der Vergangenheit offensichtlich nichts genutzt haben, sehen wir uns leider gezwungen, heute den Weg des offenen Briefes wählen zu müssen.<br />
Vordergründiger Anlass sind die Ereignisse der letzten Tage. Am Donnerstag, den 06.04.06 gab es ein Gespräch des Präsidenten unter Teilnahme des Sicherheitsbeauftragten des Vereins und verspäteter Hinzuziehung des Fanbeauftragten mit der Polizei. Bei diesem Gespräch ging es um die Vorkommnisse während und nach dem Chemnitzspiel. Es war klar, dass es sich hierbei um ein Fan relevantes Thema handeln würde. Anders als in der Vergangenheit praktiziert und abgesprochen, wurden gewählte Fanvertreter zu diesem Gespräch nicht eingeladen. Hierbei spielt es auch keine Rolle, wer zu diesem Gespräch aufgefordert/eingeladen hat. Es wurde wieder einmal über Fans gesprochen, aber nicht mit ihnen.<span id="more-251"></span></p>
<p>Die Missachtung des Fanclubsprecherrats als legitimierter Vertretung der St. Pauli Fanclubs wird nicht nur bei diesem Beispiel deutlich.<br />
In der Vergangenheit war es darüber hinaus Usus bei fanrelevanten Themen FanvertreterInnen zu befragen oder zu Gesprächen hinzu zu ziehen. Dies galt auch bei bestimmten Entscheidungen der Marketing. So wurde schon im Vorfeld vermieden, dass es zu Aktionen kommen könnte, die in der Fanszene zu Unmut und Verstimmungen führen könnte. Diese Gespräche gibt es so nicht mehr.<br />
Erneutes Beispiel hierfür ist die Werbe/Chore &#8211; Aktion mit dem Hamburger Abendblatt. Hierzu haben wir an anderer Stelle bereits Stellung bezogen.</p>
<p>Beide Beispiele innerhalb weniger Tage zeigen uns deutlich, wie wenig Interesse seitens des Präsidenten an einer Zusammenarbeit mit den FanvertreterInnen besteht. Und dies vor dem Hintergrund, dass unser Verein ohne seine Fans wohl kaum in einem solchen Ausmaße über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt und beliebt wäre.<br />
Abgesehen von diesem neuerlichen Affront gegen die Fans des FC St. Pauli gilt es auch noch einige Sätze zu dem oben erwähnten Gespräch zu sagen.</p>
<p>Alle die während und nach dem Chemnitzspiel dabei waren, wurden Zeugen einer völlig verfehlten Einsatztaktik der Hamburger Polizei. Wenn also der Sicherheitsbeauftragte des Vereins sachlich begründete Kritik am Einsatzkonzept und an der Untätigkeit während des Spiels öffentlich äußert, verdient er Respekt und Unterstützung. Sie dagegen machen in ihm einen der Schuldigen aus, indem Sie seine öffentlich gemachten Feststellungen im Beisein der Polizei kritisieren. Auch dies ist leider nicht neu. Wir erinnern hierbei an einem Brief aus dem letzten Jahr.<br />
Dem Fass die Krone aufgesetzt wird dann auch noch dem Fanladen Versagen unterstellt. Er sei seinen sozialpädagogischen Auftrag nicht nachgekommen, da er das Werfen von Flaschen nicht verhindert und somit nicht deeskalierend gewirkt habe.<br />
Herr Littmann – warum haben nicht Sie sich hinter jeden der ca. 800 demonstrierenden, potentiellen Flaschenwerfer gestellt?</p>
<p>Was die sozialpädagogische Arbeit des Fanladens betrifft, sprechen wir Ihnen jedes Recht ab, diese beurteilen zu können. Nicht zum ersten Mal haben Sie mit Ihren Angriffen gegen den Fanladen oder seine MitarbeiterInnen bewiesen, dass Sie von Konzept und praktischer Arbeit des Fanladens keine Ahnung haben.</p>
<p>Wir bedauern die hier angeprangerte Entwicklung sehr. Wir haben in der Vergangenheit immer versucht, einvernehmliche Lösungen mit Ihnen zu finden, die auch den Belangen der Fans entsprechen. Ihr Verhalten nach außen muss den Eindruck erwecken, dass wir als gewählte Fanvertreter instrumentalisiert und als vereinspolitisches Feigenblatt benutzt werden.<br />
Diesen Versuchen wollen wir mit diesem Brief entschieden entgegentreten. Wähnten wir uns doch gemeinsam schon auf einem besseren Weg des Miteinanders. Es ist schade, dass wir uns mit unserer Meinung, gemeinsam zugunsten des FC St. Pauli und seiner einmaligen Fanszene zu arbeiten, geirrt haben.</p>
<p>Gezeichnet: Sprecherrat der organisierten Fanclubs des FC St. Pauli</p>

	Schlagworte: <span class="schlagworte"><a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/fanclubs/" title="Fanclubs" rel="tag">Fanclubs</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/politik/" title="Politik" rel="tag">Politik</a> &middot; <a href="http://www.stpauli-fanladen.de/tag/polizei/" title="Polizei" rel="tag">Polizei</a></span>

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