Im Rahmen des Holocaust-Gedenktages wird es am 27.1.24 um 10 Uhr auf dem Harald–Stender-Platz eine Kranzniederlegung geben. Dazu sind alle Interessierten eingeladen auch eigene Blumen mitzubringen.
Am 28.1.24 wird dann ein Podiumsgespräch zum Thema „Antisemitismus heute (im Sport)“ im Ballsaal Süd stattfinden.
Zu Gast sind Stefanie Szczupak von der Jüdischen Gemeinde in Hamburg und Lisa Michajlova, welche sowohl Vorstandsmitglied von Makkabi Deutschland als auch der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands ist. Beide können von Erfahrungen von Jüdinnen und Juden mit Antisemitismus berichten.
Außerdem gibt Angelika Ribler von der Sportjugend Hessen Einblicke in ihre Beratungstätigkeit bei rassistischen und antisemitischen Vorfällen im Sport. Lennart Onken von der Gedenkstätte Neuengamme wirft einen wissenschaftlichen Blick auf die historische und ideologische Entstehung des Antisemitismus.
Gemeinsam möchten wir besprechen, was nötig ist, um jedem Antisemitismus entgegenzutreten – im Sport und Überall!
wir möchten zum Rückrundenbeginn die Kommunikation zum Fankurven-Ticket für die Südkurve wieder aufgreifen und mit euch gemeinsam weiter die Zukunft unserer Kurve gestalten.
Zu Saisonbeginn haben wir darüber informiert, dass wir die Ticketvergabe für die Südkurve anpassen werden. Ihr wisst, dass USP, der Verein und der Fanladen das Projekt Südkurve seit vielen Jahren gemeinsam betreiben – und in dieser Runde haben wir stets die Entwicklung der Kurve diskutiert. Es wurde in den letzten Jahren immer deutlicher, dass das bisherige System der Kartenvergabe an seine Grenzen kam, sich in weiten Teilen nur reproduziert hat und so dem übergeordneten Ziel, die Leute zu sammeln, die sich voll in ein Fankurven-Konzept einbringen wollen, nicht mehr richtig angemessen war.
Die Anpassungen, die zur nächsten Saison greifen, sollen dazu beitragen, dass die Südkurve diesem Anspruch wieder näherkommt und sich in diesem Bereich des Stadions genau die Leute sammeln können, die die Idee einer lauten, wilden, organisierten und bunten Fankurve mit Leben füllen wollen.
In den letzten Monaten ist in der Kurve schon viel passiert und wir haben schon so viele tolle Entwicklungen gesehen: Leute haben sich Gruppen, Strukturen oder Fanclubs angeschlossen, Gruppen haben dadurch wieder zu mehr Aktivität gefunden, vor allem die Jugendgruppen Giovanile und Ragazzi haben regen Zulauf, zahlreiche Fanclubs haben sich neu gegründet und – und das ist wichtig! – sichtbar und ansprechbar gemacht, sei es durch Schwenkfahnen, Zaunfahnen oder im persönlichen Gespräch. Dabei haben wir nicht die Erwartung, dass alle Leute in der Kurve Bock auf Ultrà im Allgemeinen oder den Stil von USP im Speziellen haben.
Nicht alle Crews und Bezugsgruppen in der Kurve kommen aus Hamburg oder gar St. Pauli. Wir wissen, was es für ein Aufwand ist, eine Gruppe von St. Pauli-Fans in abgelegenen Ecken Deutschlands und der Welt aufrechtzuerhalten, die Anreisen zu planen oder die eigene Nachbarschaft zu verschönern.
Es geht also um euch! Nicht darum, dass von jeder und jedem verlangt wird, das Leben umzustellen und immer erreichbar zu sein. Sondern um eure grundsätzliche Lust, ein Teil der Kurve, ein Teil von aktiver, lauter und bunter Fankultur zu sein und die Mannschaft zu unterstützen.
Falls ihr diesen Gedanken teilt und genauso heiß auf die Zukunft der Südkurve seid wie wir, dann nutzt – falls nicht schon geschehen – die kommenden Zeit, um euch zu organisieren und ein Teil der Struktur zu werden. Schließt euch den organisierten Gruppen der Südkurve an oder organisiert euch eigenständig mit anderen, fahrt auswärts oder nutzt die Angebote des Fanladens. Es gibt so viele Institutionen, Aktionen und Initiativen rund um die Fanszene, in die man sich niedrigschwellig einbringen kann. Angefangen von dem Choreo-Verein „Das Ganze Stadion e.V.“, über die Hilfe beim Antira-Turnier bis hin zu den Jugendgruppen. Es gibt es so viele Themen, in denen man teilhaben kann, auch aus der Ferne aus. Also macht euch bekannt, kommt am Fanladen oder am Kabuff in der Südkurve vorbei und organisiert euch!
Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Die Südkurve ist nicht der Ort im Stadion, um einfach in Ruhe Fußball zu gucken. Wer mit Fanszene, Subkultur und Support des Teams nichts anfangen kann, hat in anderen Stadionbereichen ein besseres Stadionerlebnis.
Um Engagement zu bündeln und Leute zu ermutigen, sich zu organisieren und mitzugestalten, wird die Vergabe der Fankurventickets Süd einem Zwiebelschalenprinzip folgen: Unterstützt durch den Südkurvenbeirat starten wir Anfang Februar mit den größeren Gruppen und Fanclubs, die bei (nahezu) jedem Heim- und Auswärtsspiel die Kurve und den Block mit ihrem Engagement und ihren Fahnen prägen. Diese werden im ersten Schritt den Bedarf aus ihren Crews und ihnen nahestehenden Gruppen zusammentragen.
Im zweiten Schritt werden wir Mitte Februar an alle weiteren Gruppen und Fanclubs aus der Südkurve herantreten, die seit Jahren aktiv sind, die in der Kurve zum Beispiel durch Fahnen, Transparente, kleine Choreos oder unbändigen Support sichtbar sind und mit diesen gemeinsam über das Konzept und den Ticketbedarf sprechen.
Solltet Ihr in einem Fanclub oder einer Gruppe organisiert sein, Euch in der Südkurve verorten, Euch mit der Idee Südkurve identifizieren und bis Mitte Februar jedoch nicht kontaktiert worden sein: Meldet Euch gerne im Fanladen, erzählt wer Ihr seid oder meckert, dass wir Euch vergessen haben!
Wir sind noch nicht so weit, dass sich alle in der Südkurve zu einer Gruppe zugehörig fühlen. In einem dritten Schritt können sich deshalb Einzelpersonen, die weiterhin das Konzept Südkurve mittragen und bereits in dieser Saison im Besitz eines Fankurventickets Süd sind, im Fanladen für die Fankurventickets in der kommenden Saison eintragen. Die Termine dafür werden wir in einer gesonderten Mitteilung veröffentlichen. Dort können wir auch besprechen, welche Möglichkeiten es für euch gibt, euch in der Kurve zu beteiligen, wenn ihr bisher nicht so recht eine Möglichkeit für Euch gefunden habt. Für die darauffolgenden Saisons werden organisierte Fans in Fanclubs und Gruppen bevorzugt und Einzelpersonen nachrangig berücksichtigt werden.
Für die kommende Saison gilt: Tickets, die in diesem Verfahren nicht vergeben werden, gehen über das Ticketing als Saisonpakete in den Mitgliederverkauf.
Wir gehen davon aus, dass es so Jahr für Jahr zu einer Verbesserung der Organisierung und Aktivität in der Kurve kommt und dass Gruppen Mitverantwortung für den Support in ihrer Ecke des Stadions übernehmen.
St. Pauli, dein Herz sind die Fans in der Kurve! Und es schlägt!
Fanladen & USP in Zusammenarbeit mit dem Verein
Falls Ihr nach dem Lesen der Mitteilung weitere Fragen zum Fankurventicket Süd und dessen Vergabe habt, könnt ihr euch jederzeit gern an den Südkurvenbeirat unter der E-Mailadresse fankurventicket@ab-in-den-sueden.org wenden.
Am 27.01. um 20:30 spielen wir auswärts bei Fortuna Düsseldorf.
Zu diesem Spiel werden wir eine Bustour* anbieten.
Die Eintrittskarten in Form von physischen Tickets zu diesem Spiel werden von Düsseldorf kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir berechnen lediglich eine Bearbeitungsgebühr:
Am Samstag, den 16.12.2023 organisiert der Fanladen St. Pauli in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme einen Studientag zum Thema: „Fußball in den Konzentrationslagern und in der nationalsozialistischen Gesellschaft“
Im Zentrum des Studientages stehen Biografien von Opfern und von Tätern des NS-Regimes. Teilnehmende erarbeiten sich Bedeutungen und Funktionen des Fußballs im Kontext der nationalsozialistischen Lager und der NS-Gesellschaft. Der Studientag verdeutlicht, dass sich große Teile der deutschen Gesellschaft in vorauseilendem Gehorsam den ideologischen Vorstellungen des NS-Regimes anpassten.
Zielgruppe: interessierte Menschen im Alter ab 14 aus der Fanszene des FC St. Pauli
Teilnahme/ Verpflegung: Kostenlos
Dauer: der Studientag ist auf 7 Stunden von 10.30 – 17.30 Uhr ausgelegt.
Plätze: 15 freie Plätze
Anmeldefrist: vom 14.11 bis 08.12
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme; Jean-Dolidier-Weg 75; 21039 Hamburg. Die Workshop Räume und das Gelände sind barrierearm.
Bei Interesse schreibt uns gerne eine verbindliche E-Mail mit dem Betreff: „Anmeldung Studientag Neuengamme“
Quelle: https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/
Bildquelle: Veröffentlicht von Dr. Karl-Heinz Hochhaus unter Creative Commons: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2015_10_05_Neueng_l_vorne_Apellplatz_recht_Baracken_r_hint-Block_H1_IMG_3562.JPG
es soll keine Gewohnheit werden, aber Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), der für die Bundesländer die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst führt, hat als Arbeitgebervertreter immer noch kein Angebot für unseren bereit zum 30.09. ausgelaufenen Tarifvertrag vorgelegt. Das ist gegenüber den Beschäftigten im öffentlichen Dienst und denen, die ihnen, wie wir, tariflich angeglichen sind, eine krasse Respektlosigkeit, zeugt nicht nur von mangelnder Wertschätzung, sondern vor allem vom Unwillen, für die Daseinsvorsorge von uns und Euch allen vernünftig zu bezahlen.
Dabei fordern wir keine Undinge. Aber dass die gleiche Arbeit in Stade oder Itzehoe, bei geringeren Lebenshaltungskosten, besser bezahlt ist, als bei Länderbeschäftigten, obwohl die Lebenshaltungskosten, gerade in den Stadtstaaten viel höher sind, das geht nicht klar!
Um mal anhand eines klassischen Spieltags deutlich zu machen, wen das betrifft: Die Platzwärte auf den städtischen Plätzen, die Mitarbeitenden im Fanprojekt, die Feuerwehr, der Rettungsdienst, die Stadtreinigung, die im Viertel den Müll wieder weg macht, zahlreiche Andere, die rund um die Spieltage Dinge klären und absprechen.
Und im Alltag braucht es die Schleusenwärter:innen, die Menschen, die den Aufzug im alten Elbtunnel bedienen, das Personal der KiTas. Das sind wichtige Bereiche des täglichen Lebens und die müssen vernünftig entlohnt werden.
Deswegen streiken wir morgen, mit vielen anderen Kolleg:innen aus Hamburg und der Fanladen bleibt geschlossen. Wir spielen das Spiel so lange, bis die Arbeitgeberseite unserer Gewerkschaft ein vernünftiges Angebot vorgelegt. Notfalls mit Nachspielzeit und Elfmeterschießen. Wir wollen 10,5% mehr Gehalt und eine Stadtstaatenzulage von 300 Euro.
Und für eine andere wichtige Veranstaltung schließen wir Donnerstag um 17:30 – unser Lieblingsverein hat Mitgliederversammlung. Nutzt Eure Mitbestimmungsmöglichkeiten. Es ist unser Verein, Euer Verein, der FC St. Pauli!
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