FANLADEN ST.PAULI

…mehr als ein Fanprojekt



Wieder erhältlich: T-Shirts im „BF-Style“

Veröffentlicht am: 30.08.2018

Auf Grund der großen Nachfrage ab sofort wieder in Eurem Fanladen erhältlich:

 

Der T-Shirt-Klassiker im „BF-Style“ (rechts im Bild). Rohware ist wieder Bio & Fairtrade. Erhältliche Größen S bis 3XL. Shirts fallen eine Nummer kleiner aus und kosten 20,- Euro.

 

Momentan noch kein Versand möglich, aber demnächst auch in unserem Online-Shop erhältlich…

 

 


Fankulturpreis

Veröffentlicht am: 16.08.2018

Hallo zusammen,

 

der Verein Jugend und Sport schreibt einen Fankulturpreis aus. Jugend und Sport e.V. ist der Trägerverein der Hamburger Fanprojekte. Der Preis wurde anlässlich des Ruhestandes des langjährigen Geschäftsführes Dieter Bänisch gestiftet.

 

Der Preis beträgt 300 Euro und prämiert vereinsübergreifend Aktionen von Fans aus der letzten Saison. Bis zum 31. Mai 2019 könnt ihr euch um darum bewerben. Es werden Aktionen, Texte, Bilder, Präsentationen, Lieder, Filme, etc. prämiert.

 

Diese können von Fangruppierungen oder auch von einzelnen Hamburger Fußballfans in der abgelaufenen Saison entstanden sein.

 

Anbei findet ihr ein Bewerbungsformular und den Ausschreibungstext von Jugend und Sport e. V. Die Bewerbung könnt ihr Fanladen abgeben oder digital an den Fanladen oder an Jugend und Sport senden.

 

Ausschreibung Fankulturpreis (PDF)

 

Bewerbung Fankulturpreis (PDF)

 

 


10 Jahre Justus im Fanladen

Veröffentlicht am: 14.08.2018

Wir „gratulieren“!

 

 


Stellungnahme zum Polizeieinsatz nach dem Spiel 1. FC Magdeburg – FC St. Pauli

Veröffentlicht am: 08.08.2018

Bei der Abreise der St. Pauli-Fans nach dem Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg kam es zu chaotischen und völlig inakzeptablen Zuständen.

 

Viele Fans reisten mit der Regionalbahn aus Hamburg nach Magdeburg und wollten auf eben diesem Wege auch zurück reisen. Durch offensichtliche strategische Fehler und wiederholte Fehlinformationen durch die Polizei wurden die Fans an der gewünschten schnellen Rückfahrt nach Hamburg gehindert. Diese konnte erst  über 3,5 Stunden nach Abpfiff des Spiels angetreten werden.

 

Das unklare Einsatzkonzept und die mangelnde Kommunikation seitens der Polizei Magdeburg haben dazu geführt, dass die abreisenden Fans in Teilen getrennt wurden und somit nicht alle den eigentlichen Abreisebahnhof Neustadt erreichen konnten. In der Konsequenz wurden fast 300 Fans am Hbf Magdeburg über 1,5 Stunden in der prallen Sonne gekesselt. Die Polizei sorgte hier entgegen ihrer eigenen Durchsagen weder für die dringende Versorgung mit Wasser noch gab es die Möglichkeit zur Toilette zu gehen. Nur dem für diese Zustände besonnenen Verhalten der Fans, ist es zu verdanken, dass es nicht zu einer Eskalation kam.

 

Wir stellen entschieden fest, dass die Kommunikation der Polizei in Richtung Fans und Fanladen-MitarbeiterInnen völlig unzureichend war. Obwohl man den gesamten Tag über im Kontakt stand und bereits im Vorfeld des Spiels zur Sicherheitsbesprechung gereist war, war es nicht möglich verlässliche Informationen zu erhalten und an die Fans weiterzugeben. So wurde es eine sehr beschwerliche und anstrengende Abreise der St. Pauli – Fans.

 

Wir möchten zum Schluss ein großes Lob an alle Fans aussprechen, die von dieser katastrophalen Einsatzplanung betroffen waren und dennoch die ganze Zeit über Ruhe bewahrt haben.

 

Wir verlangen von der Magdeburger Polizei ihr desolates Einsatzkonzept dringend aufzuarbeiten und entsprechend anzupassen.

 

Fanladen St. Pauli, 8.8.2018


Psssssst! – The »L« in Loose Talk stands for Loser

Veröffentlicht am: 06.08.2018

 

Vortrag mit Linus Neumann am 16.08.2018 ab 19:00 Uhr in den Fanräumen im Millerntor.

 

Die jüngsten Ermittlungen in verschiedenen deutschsprachigen Fußball-

und Ultràszenen geben einen Einblick in die Ermittlungsmöglichkeiten der

Polizei. Neben klassischer Polizeiarbeit zählt dazu inzwischen auch das

Überwachen und Analysieren digitaler Kommunikation sowie Sozialer Netzwerke.

 

Die Überwachung im Umfeld von Chemie Leipzig lässt dabei den Umfang

dieser quasi-geheimdienstlichen Ermittlungen erahnen und macht deutlich,

dass die Überwachung auch vor „Berufsgeheimnisträger*innen“, wie etwa

Journalist*innen und Rechtsanwält*innen, nicht halt macht.

 

Was dürfen Ermittlungsbehörden und was machen sie tatsächlich?

Welche Daten fallen während alltäglicher Kommunikation an und welche

Informationen können aus der langfristigen Überwachung von

Kommunikationsdaten gewonnen werden? Habt ihr zum Beispiel mal bei

Google Places gecheckt, zu welchen Zeiten besonders viele Leute in der

Flora unterwegs sind?

 

Wie lässt sich digitale Kommunikation datensparsam nutzen, welche

Möglichkeiten bietet Nachrichtenverschlüsselung und wo hat diese ihre

Grenzen?

Welche Strategien gibt es, um dafür zu sorgen, dass ein Geheimnis auch

geheim bleibt?

 

Diese und weitere Fragen stellen wir uns in einem Vortrag mit Linus

Neumann am 16.08.2018 ab 19:00 Uhr in den Fanräumen im Millerntor.

 

Linus Neumann ist Hacker, Podcaster und einer der Sprecher des Chaos

Computer Clubs. Im Podcast „Logbuch:Netzpolitik“ kommentiert er zudem

regelmäßig das netzpolitische Geschehen in der deutschsprachigen und

weltweiten Welt des Netzes


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