Mit ein wenig Verzögerung kommen hier die StFA Infos für das erste Quartal 2026. Die letztmalige Kritik am oft respektlosen Umgang mit dem Fanräume-Saal hat recht großes Feedback gebracht, was uns hoffen lässt, dass daraus nun eine positive Entwicklung folgt.
Und apropos positive Entwicklung, auch von uns nochmal der Appell, bei dem wir uns zu 100% dem Verein anschließen: Unterlasst das bewusste Werfen von Getränkebechern oder anderen Gegenständen am Millerntor und auswärts! Egal in welche Richtung! Und scheißegal, wie ungerecht der VAR an sich ist oder das Schiedsrichter*innen-Gespann entschieden hat! Im „besten“ Fall sind nur die Umstehenden gearscht und gehen mit nass-klebrigen Klamotten nach Hause. Im beschissensten Fall werden Mitmenschen verletzt, oder das laufende Bundesligaspiel gar abgebrochen und gegen uns gewertet. Mehr Gründe brauchen wir nicht aufzuzählen. Lasst diese unsinnige Scheiße einfach bleiben!
In dieser Ausgabe möchten wir uns nun erneut mit einem einzelnen Thema an euch wenden, welches den StFA in vergangenen Wochen hauptsächlich beschäftigte, weil es elementare Einschnitte für die gesamte Fankultur und alle Stadiongänger*innen hierzulande bringen könnte.
Zuletzt haben wir uns in mehreren Terminen mit der neuen Stadionverbots (SV) Richtlinie befasst. Wie nach der IMK (Innenminister*innenkonferenz) im Dezember verkündet, hält die Politik an der Schaffung einer zentralen Stadionverbotskommission fest. Durch die Fanproteste konnten zumindest personalisierte Tickets und die Einführung von KI-basierter Gesichtserkennung vermieden und auch die Pläne für die zentrale SV-Kommission zumindest abgeschwächt werden. Ganz verhindern werden wir sie wohl nicht können. Da der Mehrwert nicht nur für uns mit unserem Fanblick nicht nachvollziehbar ist, geht es den Hardlinern der Innenminister*innen wie Andy Grote, Daniela Behrens oder Joachim Herrmann wohl nur noch darum, das Gesicht zu wahren um nicht zugeben zu müssen, dass ihre Forderungen schlichtweg Nonsens sind. Denn alle Zahlen sagen gegenteiliges aus: Stadionbesuche sind in den letzten Jahren immer sicherer geworden und ein Großteil der Überstunden der Polizei gehen auf überdimensioniert geplante Einsätze zurück. Zudem schwächt es lokale Strukturen der Fanprojekte, die in den letzten Jahren aufgebaut wurden und erfolgreich gearbeitet haben, auch hier in Hamburg.
Zum Entwurf der neuen SV-Richtlinie fand unter anderem Anfang April ein Austausch mit dem Präsidium statt. Diese Richtlinie wurde ohne Beteiligung der Vereine, Fanvertreter*innen oder Fanprojekten erarbeitet. Der Auftrag kam von der IMK und wurde an die DFL und den DFB übergeben, die diese in einem intransparenten Prozess überarbeitet haben. In der neuen SV-Richtlinie ist unter anderem die Schaffung einer bundesweiten einheitlichen SV-Kommission – evtl. wird sie auch „Fachaufsicht“ heißen – verankert. Die Kommission wird neben den lokalen Strukturen übergeordnet eingesetzt und soll u.a. kontrollieren, ob Stadionverbote „bundesweit einheitlich, gleichmäßig und effizient festgesetzt“ (§2Abs.3 Entwurf Richtlinie zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten, Stand 18.03.2026) werden. Und wenn sie befindet, dass die Dauer oder Stadionverbote nicht im Sinne der Richtlinie umgesetzt wurden, hat sie das Recht proaktiv einzugreifen. Sie ist nicht nur eine Monitoringstelle, sondern kann direkte Auswirkungen auf die lokale Praxis haben. Es ist einfach absurd, wenn die Anzahl der ausgesprochenen SV’s als Indikator für Sicherheit herhalten soll und dies das einzige Argument der Politik, der DFL und des DFB ist.
Neben der Schaffung dieser bundesweiten einheitlichen SV-Kommission sind weitere Verschärfungen in der Richtlinie enthalten. Zum einen wird die Mindestdauer von Stadionverboten von bisher einer Woche auf drei Monate (in einem minderschweren Fall ein Monat) erhöht. Zum anderen ist die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ausreichend um ein Stadionverbot auszusprechen, die bisherigen Soll-Regel wurde also zu einer Ist-Regel verändert. Und auch die Zeiträume, die zur Verfügung stehen um ein Stadionverbot auszusprechen, wurden deutlich verkürzt. Ermittlungsverfahren werden noch nicht abgeschlossen sein und dennoch werden bereits Stadionverbote ausgesprochen werden müssen – die Unschuldsvermutung ist damit faktisch aufgehoben. Ein Tatverdacht wird ausreichend sein, um ein Stadionverbot zu erhalten und auch der Verdacht, dass eine Straftat begangen werden sollte. Zwischendurch schwebte sogar im Raum, dass das Mitführen eines Schlauchschals ein Stadionverbot nach sich ziehen könnte. Dies konnte zum Glück wieder raus argumentiert werden, die anderen Verschärfungen werden aber wohl so oder so ähnlich kommen.
Bisher ist die Richtlinie noch nicht verabschiedet, deshalb ist umso wichtiger jetzt unseren Unmut über die Veränderungen laut und kreativ kund zu tun. Vom 17.-19.6.26 findet in Hamburg die Innenminister*innenkonferenz statt und auf der Tagesordnung steht u.a. wieder das Thema „sichere Stadien“.
Haltet die Augen und Ohren offen, welche Proteste geplant sind (u.a. beim Mainz-Heimspiel), und lasst uns gemeinsam den populistischen und unsachlichen Forderungen entgegentreten, die jeden Fan und alle Stadiongänger*innen betreffen werden!
Für das letzte Auswärtsspiel haben wir wie immer einen Sonderzug gechartert!
Der Zug und die Tickets sind leider komplett ausverkauft!
Faninfos aus Leipzig
Anfahrt
Wir empfehlen den Gäste-Fans die Anfahrt über die A9 bis zur Abfahrt Leipzig-West, Richtung B181 über die Merseburger Straße, Rückmarsdorfer Straße und Hans-Driesch-Straße zur Red Bull Arena. Die Sperrung der Jahnallee bzw. die Sperrung der Zeppelinbrücke sei hier zu beachten. Sperrkreis Am Spieltag wird es zeitweilig einen Sperrkreis um ein anliegendes Wohnviertel geben. Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens kann es deswegen zu erheblichen Anreisebehinderungen rund um das Stadion kommen. Aus diesem Grund empfehlen wir dringend, die Parkhäuser, Park-and-Ride-Parkplätze und öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Eintrittskarte berechtigt für fünf Stunden vor und fünf Stunden nach dem Spiel zur Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des MDV.
Aktuelle Informationen zur Verkehrssituation rund um die Red Bull Arena sind auf unserer Webseite zu finden
Gäste-Fans, die mit dem Fanbus anreisen, können im Bereich „Landauer Brücke/ Am Sportforum“ aus- und wieder einsteigen. Die Wegeleitung zum Gästebereich der Red Bull Arena wird durch Ordner unterstützt. Während des Spiels parken die Fan-Busse in der Straße „Cottaweg.“
Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
Die Eintrittskarten enthalten eine Fahrtberechtigung (fünf Stunden vor und fünf Stunden nach dem Spiel) in den öffentlichen Verkehrsmitteln des MDV im gesamten Stadtgebiet (Zone 110). Zur Red Bull Arena fahren die Straßenbahnlinien 1, 2 (Haltestelle „Marschnerstraße“), 3, 4, 7, 8 und 15 (Haltestelle „Sportforum Süd“, „Sportforum Ost“ oder „am Mückenschlößchen“).
Die Zugänge zum Gästesektor sind im Dokument „Stadion- und Anfahrtsplan“ gekennzeichnet. Ausschließlich bargeldlose Zahlung (EC- und Kreditkarte, Mobiles Bezahlen mit dem Smartphone) möglich.
Der Gästesektor ist nicht barrierefrei. Für Rückfragen steht unsere Fanbeauftragte (Inklusion & Vielfalt) Mandy Voigt zur Verfügung. Die Stadionsektoren B und D sind Heimfanblöcke. Der Zutritt ist dementsprechend nur mit Fanutensilien der Heimmannschaft oder in neutraler Kleidung möglich.
Stadionöffnung
Der Einlass in die Red Bull Arena beginnt 2 Stunden vor dem Anpfiff.
Tickets
Es gibt keine Tageskasse. Am Spieltag gibt es eine Clearing-Kasse am Gästeblock. Die Mitarbeitenden unterstützen gerne im Bedarfsfall.
Rucksäcke/ Taschen
Um einen reibungslosen Ablauf an den Einlässen zu gewährleisten, dürfen keine Rucksäcke und Taschen, welche die Maße 25 x 25 x 25cm überschreiten, mit in die Red Bull Arena genommen werden. Es gibt die Möglichkeit Taschen & Rucksäcke vor dem Gästesektor abzugeben (begrenzte Kapazitäten). Daher empfehlen wir, größere Taschen und Rucksäcke im Auto oder Fanbus zu lassen.
Verbotene Gegenstände
Am Gästeeinlass besteht die Möglichkeit, Gegenstände, die nicht mit ins Stadion genommen werden dürfen (siehe Stadionordnung) oder „Liste verbotener Gegenstände“, abzugeben.
Stadionverbote
Regionale und bundesweite Stadionverbote sind gültig.
Alkohol
Offensichtlich angetrunkene Personen erhalten keinen Zutritt ins Stadion (gemäß der Stadionordnung und den Allgemeinen Ticketgeschäftsbedingungen). Es werden zudem stichprobenartige Kontrollen mit einem Alkomat durchgeführt
#DeinBlickZählt
Dient als ganzheitliche Anlaufstelle für Fans, Mitarbeitende, Sportler und Sportlerinnen, zur Meldung von Grenzüberschreitung jeglicher Art. Dient als ganzheitliche Anlaufstelle für Fans, Mitarbeitende, Sportler und Sportlerinnen, zur Meldung von Grenzüberschreitung jeglicher Art. Achtet aufeinander. Schaut nicht weg, wenn ihr beispielsweise in der Red Bull Arena Vorfälle mitbekommt, die nicht unserer Grundhaltung entsprechen. Achtet aufeinander. Die Kolleginnen und Kollegen des „Opferhilfe Sachsen e.V.“ sind an den Spieltagen auch für unsere Gästefans ansprechbar. Im Bedarfsfall kontaktiert ihr bitte eure Hauptansprechperson der RBL-Fanbeauftragten bzw. eine Ordnungsdienstkraft am/im Gästebereich. Im Bedarfsfall kontaktiert ihr bitte eure Hauptansprechperson der RBL-Fanbeauftragten bzw. eine Ordnungsdienstkraft am/im Gästebereich.
Fan-Utensilien
Die Anmeldung von Fan-Utensilien muss von den Fanbeauftragten des Gastvereines bis 7 Tage vor dem Spieltag bei den Fanbeauftragten von RB Leipzig eingereicht werden. Ausschließlich transparentes/durchsichtiges Klebeband/Tape.
Verbotene Fan-Utensilien
Blockfahnen
Farbiges Klebeband/Tape
Verboten sind zudem Verstöße gegen die Stadionordnung. Der Veranstalter behält sich darüber hinaus ein Verbot von Fan-Utensilien, Spruchbändern, o.ä. vor, die sich gegen den gastgebenden Verein, Verbände wie DFB und DFL oder die Polizei richten. Kontrolle Fan-Utensilien Die Fan-Utensilien werden vor dem Zutritt zur Red Bull Arena durch den Ordnungsdienst kontrolliert. Dabei können Fanbeauftragte, das Fanprojekt, Vertreter der Fanszene sowie ggf. Gäste-Ordner anwesend sein.
Spruchbänder und Choreografien
Spruchbänder und Choreografien sind genehmigungspflichtig und müssen von den Fanbeauftragten des Gast-vereines bis spätestens 7 Tage vor dem Spieltag bei den Fanbeauftragten von RB Leipzig eingereicht werden. Es darf kein diskriminierender, politischer, beleidigender, homophober und/ oder rassistischer Inhalt genutzt werden. Alle Materialien müssen schwerentflammbar sein. Die B1-Zertifikate für jedes Material sind mit der Anmeldung des Spruchbandes bzw. Choreographie einzureichen.
Offizielle Fanclubs können ab Freitag dem 3.4. ihren Bestellwunsch (Sonderzug und/oder Eintrittskarten fürs Stadion) ins Formular eintragen. Die Bestellfrist läuft bis einschließlich Mittwoch, dem 8.4.! Danach arbeiten wir eure Bestellungen ab.
Fest stehen aber bereits die Preise fürs Stadion:
Stehplatz: 17 Euro
Sitzplatz: 37 Euro
Es werden keine ermäßigten Tickets zur Verfügung gestellt.
Wichtig: Eure Bestellungen sind verbindlich und ihr akzeptiert, wenn ihr bestellt, auch geringere Mengen als gewünscht und Tickets ohne Fahrtplatz im Zug! Wenn das für euch nicht ok ist, seht bitte von einer Bestellung ab. Bei dieser Fülle an Spielen ist es leider nicht möglich, noch mehr Verwaltungsaufwand zu leisten.
Aufgrund der Fantrennung ist der nördliche Abgang (fußläufig) in Richtung Heimbereich wie im letzten Jahr für ca. 30 Minuten nach Spielende gesperrt. Die Abfahrt der Reisebusse und PKW/9-Sitzer (Parkscheine) sowie der fußläufig in Richtung des Parkplatzes beim SV Mergelstetten abwandernden Fans ist hiervon unberührt, da dies – ebenfalls standardmäßig – in entgegengesetzter Richtung erfolgt.
Dazu wird es eine Registrierungsaktionen der DKMS (auch im Gästebereich) geben:
Wir können voraussichtlich leider keine Busreise realisieren.
Preise Stadiontickets :
Stehplatz: 19 Euro / ermäßigt 14 Euro Sitzplatz: 38 Euro
Das Stadion in Heidenheim ist klein und dementsprechend auch unser Kontingent an Stehplätzen. Dies wird voraussichtlich nicht einmal den Bedarf von Allesfahrer*innen abdecken. Ihr erhöht Eure Chancen also, wenn ihr auch Sitzplätze nehmt.
Wie eigentlich immer: Fragt Tickets nur an, wenn ihr diese dann auch abnehmt.
Eingetragene Fanclubs können vom 31.03 bis einschließlich 06.04.2026 Tickets und Fahrten für das Spiel über dieses Formular anfragen:
„Am Einlass werden zur Kontrolle punktuell Metalldetektoren eingesetzt und es finden auch spontane Tiefenkontrollen statt, welche von einem Kollegen eurer Fanbetreuung begleitet werden können.
Die empfohlene Anreise für eure Bahnfahrer und ÖPNV-Nutzer ist, bis Hauptbahnhof zu fahren, von dort mit der S Bahn bis Baumschulenweg und weiter mit der S 47 zum Bahnhof Spindlersfeld.
Von dort erreicht man den Gästeblock dann fußläufig“
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Die Busfahrt startet um 7 Uhr am Fanladen, zurück sind wir wahrscheinlich gegen Mitternacht. Der Bus ist nicht barrierefrei, aber wie immer sind wir gerne individuell bei Mitreisewünschen behilflich, Barrieren soweit wie möglich überwindbar zu machen.
Der Preis für die Busfahrt liegt bei
51 Euro vollzahlend
41 Euro AfM-Mitglieder
Die Eintrittskarten kosten:
Stehplatz: 19 Euro
Ermäßigte Tickets oder Sitzplatztickets gibt es nicht.
Wichtig: Eure Bestellungen sind verbindlich und ihr akzeptiert, wenn ihr bestellt, auch geringere Mengen als gewünscht und Tickets ohne Fahrtplatz im Bus! Wenn das für euch nicht ok ist, nutzt bitte nur den Vorverkauf des Kartencenters. Bei dieser Fülle an Spielen ist es leider nicht möglich, noch mehr Verwaltungsaufwand zu leisten.
Sorry dafür!
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