FANLADEN ST.PAULI

…mehr als ein Fanprojekt



U18-Fahrt nach Aue

Veröffentlicht am: 23.03.2018

Zum Auswärtsspiel in Aue am 07.04.2018 bietet der Fanladen letztmalig diese Saison eine U18-Fahrt an. Sei dabei, Busfahrt und Tickets kosten Dich nur Taschengeld-freundliche 15€!

Wie alle Aktivitäten und Angebote des Fanladens für Fans des FC St. Pauli unter 18 Jahren findet auch diese Auswärtsfahrt ohne Alkohol und Nikotin statt und werden von uns gemäß des Jugendschutzgesetzes gesondert betreut.

Anmeldungen (auch per Mail) und Bezahlung für die U18-Fahrten werden im Fanladen angenommen. Dazu kommt, dass wir von Deinen Eltern eine Einverständniserklärung für Deine Teilnahme brauchen. Das Formular für die Einverständniserklärung gibt es ebenfalls im Fanladen bzw. auch hier als PDF.

Anmeldefrist ist der 02.04.2018.

Abfahrt: 07.04., 5 Uhr vor der Gegengerade

Rückkehr: Voraussichtlich gegen 22 Uhr

 


Stellenausschreibung im Fanladen

Veröffentlicht am: 07.03.2018

Der Verein JUGEND UND SPORT e. V. sucht zum 01.05.2018 (oder nach Absprache auch später) für sein Fanprojekt – Fanladen St. Pauli – eine sozialpädagogische Fachkraft – Diplom-Sozialpädagoge/-in, Sozialarbeiter/-in oder vergleichbare Qualifikation. Bei der Stelle handelt es sich um eine unbefristete Vollzeitstelle.

 

Bewerbt euch bis zum 02.04.2018 per Mail an info@stpauli-fanladen.de. Die vollständige Stellenausschreibung findet ihr hier : Stellenausschreibung 2018 .

 

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen,

Euer Fanladen


Auswärtsspiel in Regensburg am Samstag, 21. April 2018 um 13:00 Uhr

Veröffentlicht am: 02.03.2018

Am Samstag, dem 21. April um 13:00 Uhr spielen wir in Regensburg.

 

Zu diesem Spiel gibt es eine Bahngruppenfahrt.

 

Hinfahrt: ICE 581. HH-Altona ab 4:41 (Gleis 10), HH-Dammtor 4:49 (4), HH-HBF 4:56 (14), HH-Harburg 5:07 (4). An Nürnberg HBF 9:25. Umsteigen in Nürnberg in RE 4857! Nürnberg HBF ab 9:34 (Gleis 13). Ankunft Regensburg HBF 10:38.

 

Reservierte Plätze Hinfahrt: Wagen 1; Plätze 11-18, 21-28, 31-38, 41-48, 51-57, 61-68, 81-86, 95, 96. Wagen 5; Plätze 11-18, 25, 31-38, 41-48, 51-57, 61-63. Wagen 6; Plätze 14-18, 41-44, 46.

 

Rückfahrt: ICE 90; Regensburg HBF ab 16:35 (Gleis 5). HH-Altona an 22:12.

 

Reservierte Plätze Rückfahrt: Wagen 23; Plätze 14-17, 31-38, 51-58, 61-68, 71-78, 81-88, 91-98. Wagen 33; Plätze 42, 43, 46-48, 51-58, 61-64, 71-78, 81-86, 88, 91-98.

 

Die Fahrpreise betragen 73,- Euro normal und 62,- Euro für AFM-Mitglieder

 

Die Bahngruppenfahrt ist nach Ablauf der Vorbestellfrist für Fanclubs bereits ausverkauft!

 

Eintrittskarten sind ausverkauft!

 

Eintrittspreise in Regensburg:

Stehplatz: 14,50 Euro

Steh erm.: 13,50 Euro

Sitzplatz: 35,- Euro

 

Infos zum Spiel: Stadionöffnung um 11:30 Uhr. Die Gästekassen beliben geschlossen. Rucksäcke und große Taschen müssen am Einlass abgegeben werden. Am besten zu Hause/ im Bus lassen. Tetrapaks und PET-Flaschen bis 0,5 L mit alkoholfreien Getränken dürfen mit ins Stadion genommen werden. Obst und große Regenschirme sind verboten. Das Besteigen der Zäune ist verboten. Durch den großen Höhenunterschied zum Innenraum besteht Lebensgefahr!

 

Infos zu Fanutensilien: Grundsätzlich erlaubt: Fahnen und Doppelhalter bis 2m Stocklänge. Nach Anmeldung im Fanladen genehmigt: Schwenkfahnen, Megaphone. Zaunfahnen nur in den Blöcken N1 und N2.

 

Infos zur Anfahrt:  Es werden Shuttlebusse vom Bahnhof zum Stadion eingesetzt. Infos zur Anfahrt mit PKW und Bussen (jeweils P3) findet ihr auf der Homepage des SSV Jahn: Anfahrt Regensburg

Es wird auf Grund von Baustellen und des hohen Zuschaueraufkommens auf eine frühzeitige Anreise hingewiesen!

 

Und die Polizei hat auch noch einige Anmerkungen zur Anreise und bedankt sich schon mal für Euer Entgegenkommen: Fanbrief Polizei Regensburg


Auswärtsspiel in Aue am Samstag, 7. April 2018 um 13:00 Uhr

Veröffentlicht am:

Am Samstag, dem 7. April um 13:00 Uhr spielen wir in Aue.

 

Zu diesem Spiel bieten wir eine Busfahrt vom Millerntor (Südkurve/Ecke Gegengerade) an.

Abfahrtszeit: 4:00 Uhr

Voraussichtliche Rückkehr in HH: ca. 23:00 Uhr.

Die Fahrpreise betragen 42,- Euro normal und 34,- Euro ermäßigt für AFM-Mitglieder.

 

Busfahrt und Eintrittskarten sind ausverkauft!

 

Eintrittspreise in Aue:

Stehplatz: 14,50 Euro

Steh erm.: 12,50 Euro

Sitzplatz: 22,- Euro

 

Faninfos aus Aue:

 

Das Stadion öffnet um 11:00 Uhr. Der Gästeblock ist ausverkauft. Eine Gästekasse wird es nicht geben.

Rucksäcke können am „Abgabeauto“ abgegeben werden, sollten aber aus Kapazitätsgründen besser im eigenen Fahrzeug bleiben.

 

Generelle Regelungen zu Fanutensilien (PDF)

Anmerkungen: Doppelhalter sind genehmigt. Konfetti ist im Gästeblock nicht gestattet.

 

Anfahrt für PKW (Achtung, Änderung):

Für PKW steht der P12 (Parkplatz Wohngebiet Lößnitz) zur Verfügung. Von dort erfolgt ab 10:30 Uhr ein kostenfreier Busshuttle zum Stadion und nach dem Spiel zurück. Parkkosten 5,- € pro Fahrzeug.

Es wird zwingend eine Anreise über die A72 Abfahrt Hartenstein empfohlen! Von dort weiter in Richtung Aue fahren, in Alberoda links in das Gewerbegebiet abbiegen.  Von da in Richtung Lößnitz und dann der Beschilderung Gästeparkplatz folgen.

 

Anfahrt NUR FÜR BUSSE UND NEUNER (!) und weitere Infos (PDF)

 


Es bestehen vier Fußballmannschaften, aber es fehlt der Fußball

Veröffentlicht am: 22.02.2018

„Es bestehen vier Fußballmannschaften, aber es fehlt der Fußball.“

Fußball im Kriegsgefangenenlager Sandbostel und in Hamburger Kriegsgefangenen-Arbeitskommandos

Ein Vortrag von Andreas Ehresmann

Gegen viele Vorgaben des internationalen Übereinkommens zum Schutz der Kriegsgefangenen von 1929, insbesondere bei der Unterbringung und der Ernährung der Kriegsgefangenen wurde bei allen Gefangenengruppen im Kriegsgefangenenlager (Stalag) X B Sandbostel systematisch und teilweise in erheblichem Ausmaß von der Wehrmacht verstoßen. Umso mehr erstaunt, dass sportliche und kulturelle Betätigungen für viele Gefangenengruppen, mit Ausnahme der sowjetischen Kriegsgefangenen, gestattet waren.

Diverse von den Kriegsgefangenen praktizierte Sportarten – bis hin zu so exotischen wie Cricket, Baseball, Fechten und dem baskischen Rückschlagspiel Pelote – zeitgleich 114 französische Fußballmannschaften in den Arbeitskommandos im Mai 1944 und einige große mehrtägige Turniere um den „Coupe de Maréchal“ mit mehreren „Nationalmannschaften“ passen so gar nicht in unser Bild und allzu leicht gerät in Vergessenheit, dass es sich bei dem Ort der Spiele um ein nationalsozialistisches Kriegsgefangenenlager handelte. Es bedarf einer Kontextualisierung.

 

Deutlich macht das vielleicht die Bildunterschrift unter einem heimlich aufgenommenen Foto eines Fußballspiels von italienischen Militärinternierten. Das Foto unterscheidet sich nicht von anderen, offiziellen Fotografien und Knipseraufnahmen von Fußballspielen im Lager. Lediglich die Bildbeschriftung des Fotografen, Vittorio Vialli, verweist auf die Situation in der gespielt wurde. Vialli schreibt, dass die italienischen Militärinternierten erst nachdem sie zusätzliche Nahrungsmittel durch das Internationale Rote Kreuz erhalten hatten, körperlich überhaupt in der Lage waren, Fußball zu spielen. In eine gleiche Richtung gehend beschreibt auch der ehemalige französische Kriegsgefangene Alain le Duizet, dass die französischen Fußballspieler leidenschaftlich und von vielen Zuschauern begleitet ihren Sport ausgeübt haben, obwohl die Nahrung eigentlich für solch eine Anstrengung gar nicht ausreichend war.

Es entsteht also ein Missverhältnis zwischen Fotografien und offiziellen Berichten in der Lagerzeitung und der Realität.

Realität war beispielsweise, dass die Kriegsgefangenen zwar Sport treiben durften, für die Anlage von Plätzen oder die Beschaffung des Sportgerätes aber selbst verantwortlich waren. Es gab keinerlei Unterstützung durch die Wehrmacht.

Und dass Fußball stets unter den Bedingungen eines Kriegsgefangenenlagers gespielt wurde, zeigt auch ein Vorfall, von dem der ehemalige belgische Kriegsgefangene Roger Cottyn in seiner Biografie berichtet: „Bei einem Fußballspiel fliegt der Ball über den Sicherheitsdraht in den Graben. Ein Spieler springt über den Draht um den Ball zu holen. Der Posten, der nur wenige Meter entfernt auf seinem Wachturm steht, hat sicherlich diesen Vorgang bemerkt. Trotzdem schießt er dem Franzosen, als dieser sich nach dem Ball bückt, ins Bein. War das wirklich nötig? Es war natürlich verboten über den Draht zu steigen. Das wusste jeder Kriegsgefangene. Aber hier war man bei einem Fußballspiel, der Mann wollte doch nicht fliehen.“

Fußball und sportliche Betätigungen war nur in dem offiziellen, von der Wehrmacht geduldeten Rahmen möglich. Das zeigt auf einer niedrigschwelligen Ebene ein Beispiel des schon zitierten Roger Cottyn, der am 21. Juli 1940 nach der Feldarbeit mit einem weiteren Kriegsgefangenen und dem Bauernsohn auf dem Hof Fußball spielte, auf dem er zur Arbeit eingesetzt war. Als ein Wachsoldat ihn abholt, um ihn zurück zur Unterkunft zu bringen, werden die Bauern von dem Soldaten streng ermahnt, dass Kriegsgefangene zum Arbeiten da seien, nicht zum Spielen. Cottyn berichtet weiter, dass am nächsten Tag ein Plakat an der Scheune hing, mit dem Slogan „Feind bleibt Feind“.

In dem Vortrag wird Andreas Ehresmann das Sportwesen im Stalag X B und in den Arbeitskommandos am Beispiel des Fußballs darstellen und untersuchen wie die Möglichkeiten und was die Motivation der Kriegsgefangenen war, ihren Sport unter den Bedingungen der Kriegsgefangenschaft auszuüben.


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