Für alle, die an einem Mittwoch um 15:30 nichts besseres vorhaben oder heiß auf einen neuen Ground mit dem FC St. Pauli sind, hier findet ihr die Infos zum Testspiel in Berlin 🙂
Noch eine wichtige Ergänzung: Die BVG streikt am 19.03. und es fahren weder U-Bahnen noch Busse. Die S-Bahnen könnten entsprechend voller werden, plant das bei eurer Anreise bitte mit ein!
spielfreie Woche: Da ballen sich bei uns immer die Fortbildungen, Adrian, Pia und Paul sind aus diesem Grund ausgeflogen und der Resturlaub verfällt Ende März auch noch, weswegen einige den auch noch loswerden wollen. Um irgendwie auch mit Büroaufgaben hinterherzukommen, haben wir am 21.03. geschlossen. Bitte beachtet das auch bei der Planung für die Abholung der Sonderzugtickets!
Für die Anreise per Bahn nutzt ihr am besten die Regionalzüge der Linie „R70“, alle anderen haben nur eine geringe Kapazität. Anbieten würden sich da folgende Verbindungen:
Abfahrt Hamburg Hauptbahnhof 11:22, 12:34 Ankunft Kiel Hbf
Abfahrt Hamburg Hauptbahnhof 12:22, 13:34 Ankunft Kiel Hbf
Abfahrt Kiel Hbf 18:23, 19:37 Ankunft Hamburg Hauptbahnhof
Abfahrt Kiel Hbf 19:21, 20:37 Ankunft Hamburg Hauptbahnhof
Ab 2 ½ Stunden vor Spielbeginn stehen Shuttlebusse am Bahnhof bereit. Nach Abpfiff bringen diese euch dann auch wieder zum Kieler Hauptbahnhof. Wir werden am Spieltag die Verbindung um 11:22 ab Hamburg Hauptbahnhof begleiten.
Disclaimer: Kiel ist das geographisch nahegelegenste Auswärtsspiel und der Auswärtsblock ist einer der kleinsten, wenn nicht der kleinste, der Liga. Wir haben ein Kontingent von 275 Steh und 100 Sitzplatzkarten. Das ist wirklich wenig. Zum Vergleich: Das Auswärtsspiel mit der schlechtesten Nachfrage dieses Jahr war in Ausgburg – da war unser Kontingent nicht ausverkauft: Aber sogar dort haben wir 882 Tickets vergeben. Das Kontingent in Kiel umfasst nur etwa 40% davon, Kiel ist aber 650 Kilometer näher an Hamburg. Oder, die Statistik hier kurz zusammengefasst: Fanclubs, die nicht in Augsburg und sonst wo waren, fallen ziemlich sicher durchs Vergaberaster. Auch etlichen Viel- und Allesfahrer*innen werden wir absagen müssen.
Bei diesem Spiel wird es Print@Home-Tickets geben.
Preise:
Stehplatz: 19 Euro / ermäßigt 17 Euro Sitzplatz: 43 Euro
Von heute bis zum 23.03. können offizielle Fanclubs Tickets über unser Bestellformular anfragen. Alle, die keine Fanclubs sind, sparen sich die Anfrage bitte von vornherein.
Informationen zur Anreise werden wir veröffentlichen, empfehlen Euch aber schon jetzt einen der zahlreichen Regionalzüge zwischen Hamburg und Kiel als kostengünstige und nachhaltige Anreiseoption.
Beitragsbild: Arne List – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3531557
„Die friedlichen und fußballbegeisterten Fans stellen mit Abstand die größte Gruppe im Fanreiseverkehr und am Veranstaltungsort. Sie sind unverzichtbare Partner gegen Gewalt und für mehr Sicherheit. […] Im Rahmen des Reisemanagements bestellen die Vereine möglichst Sonderzüge oder nutzen die Möglichkeiten des Entlastungsverkehrs.“ (Auszüge aus dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit)
Bei Ankunft und Abreise des Sonderzuges mit St. Pauli-Fans zum Spiel in Leipzig kam es zu polizeilichen Maßnahmen am Leipziger Hauptbahnhof, bei denen Fans verletzt worden sind. Wir möchten dies im Folgenden aus unserer Sicht als gewaltpräventiv arbeitendes, sozialpädagogisches Fanprojekt kurz einordnen:
Ein Sonderzug mit Fans ist eine konfliktarme Art, die Anreise zu Fußballspielen zu organisieren. Insbesondere bei aus der Fanszene selbst organisierten Sonderzügen kümmern sich Fans um die Infrastruktur ihrer eigenen Anreise und sind um einen möglichst reibungslosen Ablauf bemüht. Zudem reist, wegen der hohen Kapazität der Züge, stets ein recht großer Querschnitt der Anhänger*innenschaft gemeinsam an.
Ein Einsatz wie in Leipzig, bei dem die Sonderzugfahrenden aufgestoppt, eng begleitet, videographiert und teilweise aus der Menschenmenge heraus festgesetzt werden, macht Sonderzüge als Anreiseweg allerdings unattraktiv. Insbesondere sofern es um den teils Jahre zurück liegenden Einsatz von Pyrotechnik geht, im Regelfall eine Ordnungswidrigkeit, deren Verfolgung dem Opportunitätsprinzip, nicht dem Strafverfolgungszwang unterliegt, lässt dies Maßnahmen, die in und gegen eine Menschenmenge durchgeführt werden, unverhältnismäßig erscheinen.
Zudem treffen Einsätze in einer Menschenmenge durch eine polizeiliche Einsatztaktik, die darauf ausgelegt ist, sich durch unmittelbaren Zwang (heißt rückübersetzt aus dem Amtsdeutsch: Schubsen, Faustschläge und Tritte) Raum für Maßnahmen zu verschaffen, nahezu unvermeidlich auch unbeteiligte Fans. Dadurch wiederum steigt das Risiko für Solidarisierungseffekte, die zu weiteren „lagetypischen“ Straftaten führen können, angefangen bei Beleidigungen und Widerstandsdelikten.
Mittelfristig wird dies Fans auf andere Reisewege ausweichen lassen und auf Reisewege, die der Polizei und den Vereinen nicht vorab bekannt sind. Dies kann im Interesse keiner spieltagsbeteiligten Partei sein: Aus unserer Sicht wäre daher in Zukunft in vergleichbaren Situationen Zurückhaltung geboten, um Präventionsziele nicht unnötig zu gefährden. Zum Dialog darüber, zum Beispiel auch im Rahmen des „örtlichen Ausschusses Sport und Sicherheit“ (ÖASS), stehen wir selbstverständlich zur Verfügung. Fans, die im Nachgang Unterstützungsbedarf haben, rufen wir auf, sich bei uns und der Braun Weissen Hilfe zu melden.
UPDATE zur Anreise mit der Regionalbahn/Deutschlandticket (04.03)
Anreise ab Hamburg mit folgenden Zügen:
6:57 Uhr, ab Hamburg Hbf über Hannover (ohne Umstieg in Uelzen), Ankunft 09:15 Uhr, ab Hannover 09:48 Uhr mit dem Eno-Zug bis Wolfsburg. Der Eno-Zug wird in der Kapazität verstärkt.
7:57, ab Hamburg Hbf über Uelzen, Abfahrt 09:09 Uhr (Umstieg am gleichen Gleis) bis Hannover Ankunft 10:15, ab Hannover 10:48 Uhr mit dem Eno-Zug bis Wolfsburg. Auch dieser Eno-Zug wird in der Kapazität verstärkt.
Wir raten von der Anreise über Gifhorn ab, da dieser RE nur eine kleine Kapazität hat.
Die Verbindung 8:57 Uhr ab Hamburg Hbf ist nur sehr eingeschränkt nutzbar. Die Kapazitäten der Fahrt ab Hannover mit dem Eno-Zug bis Wolfsburg kann nicht aufgestockt werden. Daher kann es sein, dass nicht alle Personen ab Hannover in den Zug passen.
Abreise ab Wolfsburg:
Beide Verbindungen mit dem Eno-Zug von Wolfsburg über Hannover ab 18:14/19:14 Uhr werden in der Kapazität erhöht. Ab Hannover bis Hamburg stehen jeweils Regionalzüge mit erhöhter Kapazität bis Hamburg zur Verfügung.
Aus organisatorischen Gründen werden wir im Bestellformular aber lediglich die Kategorie Sitzplatz anbieten. Wir schauen dann bei der Verteilung aus welcher der beiden Kategorien ihr Tickets bekommen könnt. Schreibt auch bitte dazu, wenn ihr auf gar keinen Fall Sitzplätze nehmen wollt. Da wir nur wenige Stehplätze haben, würden wir dann erst gar nicht versuchen, euch Sitzplätze anzubieten. Da die Nachfrage auch bereits sehr hoch ist, wird es leider auch sehr viele Absagen geben müssen, das tut uns jetzt schon leid 🙁
Die Vorbestellfrist für die Eintrittskarten ist abgelaufen. Es ist alles bereits verteilt.
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