Auch wenn es kürzlich einige Lockerungen der Maßnahmen im öffentlichen Leben gab: als sozialpädagogisches Fanprojekt können wir unseren „Laden“ derzeit (vernünftigerweise) noch nicht wieder öffnen. Dieses gilt auch nach wie vor für alle Nutzer*innen-Gruppen.
Es gelten allerdings weiterhin unsere erweiterten telefonischen Erreichbarkeitszeiten von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 18:00 Uhr.
Auch per Email sind wir selbstverständlich durchgehend zu erreichen.
Einige von Euch „treffen“ wir ja regelmäßig in den Video- und Telefonkonferenzen, wie beispielsweise die U18-Ragazzi-Gruppe, die Awareness-Gruppe oder den „Ständigen Fanausschuss“ (derzeit beinahe wörtlich zu nehmen 😜).
Darüber hinaus gibt es selbstverständlich in dringenden Fällen auch immer noch die Möglichkeit Einzeltermine zu vereinbaren.
Ein „echtes“ regelmäßiges Wiedersehen wäre uns selbstverständlich lieber. Aber das dürfte wohl noch eine Zeit lang dauern, da die „Gefahr“ ja leider noch nicht gebannt ist.
Also, lasst Euch nicht von den „Lockerungsmaßnahmen“ verleiten unvorsichtig zu werden und passt weiterhin gut auf Euch auf!
solange wir nicht aufhaben und ihr eure Zeit nicht damit verbringen könnt, zu kickern, zu sabbeln und Aufkleber zu kaufen, die umfangreiche Bücher- und Zeitschriftensammlung von Fanladen und Fanräume zu studieren, möchten wir euch hier regelmäßig interessante Inhalte empfehlen, die ihr euch noch dazu auf euren eigenen Sofas zu Gemüte führen könnt:
Diese antirassistische Jugendzeitschrift aus dem Dezember 1991 ist das Fundstück des Tages. Ein Bericht einer Jugendlichen aus dem „Volkshaus“ – einem Treffpunkt linker, migrantischer Jugendlicher, dort, wo heute die Rindi ist. Er handelt von Rassismus und Anti-Rassismus im Stadion. Die Älteren unter Euch können sich vielleicht erinnern.
Diese NDR-Doku über das letzte FDGB-Pokalendspiel in der DDR zwischen Dynamo Dresden und dem PSV Schwerin gibt einen interessanten Einblick in die unmittelbare Nachwendezeit, auch über den Sport hinaus! Viel Spaß beim Gucken!
11.05.:
„More Than Just a Game: Soccer vs. Apartheid: The Most Important Soccer Story Ever Told“ – von Chuck Korr and Marvin Close.
ISBN: 978-0312607166
Ein Buch über politische Gefangene, die in Südafrika gegen das Apartheidsregime gekämpft haben und eine selbstorganisierte Fußballliga auf der Gefängnisinsel Robben Island gegründet haben. Die von ihnen gegründete Makana F.A. ist Ehrenmitglied der FIFA.
Buchtipp: Gregor Backes, „Mit deutschem Sportgruss, Heil Hitler“: Der FC St. Pauli im Nationalsozialismus.
Hamburg: Hoffmann und Campe, 2010. 172 S. ISBN 978-3-455-31999-6.
wir wollen uns kurz noch mal melden, obwohl sich der Wasserstand gerade auch noch täglich ändern kann.
Was für uns absehbar ist: Bis mindestens zum 30.4. wird es keine Fußballspiele mit Zuschauer*innen geben.
Aufgrund der Unwägbarkeiten, werden wir auch die Sonderzugtour nach Wiesbaden nicht wie geplant anbieten können.
Der Fanladen bleibt bis auf Weiteres geschlossen, auch Gruppen und Initiativen können den Raum nicht nutzen.
Wir lesen weiter Eure E-Mails, die ihr uns an info@stpauli-fanladen.de schicken könnt. Telefonisch sind wir unter der 040 4396961 sogar erweitert für Euch erreichbar, nämlich von Montag bis Freitag jeweils von von 10-18 Uhr.
Euch alle bitten wir eindringlich, Euch an Empfehlungen der Gesundheitsbehörden zu halten, auf persönliche Handhygiene zu achten und wünschen Euch Gesundheit!
„Bis auf Weiteres“ war kurz: Der Fanladen bleibt ab sofort geschlossen, um Nutzer*innen und Mitarbeiter*innen zu schützen. Dies bedeutet, dass mit der U18 und Kiezkick auch unsere regelmäßigen Angebote entfallen. Per Mail & Telefon bleiben wir erreichbar.
Wir informieren Euch rechtzeitig, wann wir wieder öffnen. In unserer Einschätzung orientieren wir uns dabei an Maßgaben der Gesundheitsbehörden von Bund & Ländern.
auch wir sind nicht glücklich, dass wir wegen des Coronavirus erstmal keine Fußballspiele zu sehen bekommen, zumal unser magischer FC zuletzt ganz stabil abgeliefert hat. Immerhin gehen wir als Doppelderbysieger in eine fußballfreie Zeit, auch wenn das ein schwacher Trost ist.
Um die Schutzmaßnahmen gegen das Virus nicht zu unterlaufen, haben wir am Spieltag geschlossen und an allen weiteren Spieltagen bis wieder Zuschauer*innen zugelassen sind.
Unter der Woche bleibt der Fanladen bis auf weiteres wie gewohnt geöffnet. Trotzdem möchten wir Euch um Eigenverantwortung bitten, in Eurem Interesse, in unserem Interesse, vor allem im Interesse der Fans, unserer Eltern, Eurer Eltern, Großeltern und Freund*innen, die zu einer Risikogruppe der neuen Erkrankung gehören.
Macht Euch in den nächsten Monaten bitte verstärkt Gedanken, ob Euer Weg in den Fanladen tatsächlich sinnvoll ist, kommt lieber mit dem Fahrrad, als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hierher und bleibt zuhause, wenn ihr kränkelt oder Euch beim letzten Heimspiel oder in den letzten beiden Wochen mit Freund*innen aus Risikogebieten ein Bier oder eine Cola geteilt habt. Und wenn Solidarität normalerweise daraus besteht, sich mal ein Getränk zu teilen: Gerade bedeutet Solidarität eher, das lieber mal nicht zu tun.
Überlegt Euch: Muss das Treffen im Fanladen wirklich sein? Können wir das nicht über Signal oder Telefon klären? Müssen wir das wirklich in größeren Gruppen auf engem Raum klären?
Und gerade weil ihr alle genervt die Augen verdreht, wenn jemand anstimmt, dass wir aus dem Norden kommen und uns nie waschen: Beachtet die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zur notwendigen Hygiene und zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten.
Das ist – bis auf Händewaschen – alles nicht geil und entspricht sicher nicht den Abläufen, die wir gewohnt sind und die wir mögen. Trotzdem bitten wir Euch drum, Euch aus Solidarität gegenüber anderen und aus Self Care möglichst verantwortungsbewusst zu verhalten!
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